„War das deine Rache?“

 

„Wie wäre es mit heute Abend?“ Angefügt war ein Foto von irgendeinem Typen, der im Bett lag. Immerhin nicht nackt. Der kam mir doch bekannt vor. „Hast du mir nicht schon mal geschrieben?“ „Ja. Da hatte ich dich versetzt. Gib mir noch eine Chance!“ „Das war nicht nur einmal.“ „Ich verspreche, dass ich es wieder gut mache.“ Dass er mich versetzt hatte, war bestimmt ein Jahr her. Danach hatte er es ca. ein halbes Jahr alle paar Wochen versucht, bis ich ihn blockiert hatte. Jetzt hatte er sich ein neues Profil gemacht und versuchte es erneut. Das kostet doch Geld!

Ich checkte sein Profil. Achso … deswegen hatte ich damals zugesagt, denn das was da stand und was ich sah, gefiel mir ganz gut. Ich stimmte dieses Mal also zu. Und das überraschte ihn wohl, denn er musste erstmal fragen, ob er das Auto haben könnte. „Klappt doch nicht. Ich bekomme das Auto nicht. Aber wie wäre es mit morgen früh. Ich bring Frühstück vorbei?!“ Haha … du Opfer. Ich stimmte mal zu, rechnete aber nicht damit, dass es tatsächlich klappen würde.

Als ich am nächsten Tag aufwachte, hatte ich bereits eine Nachricht von ihm. „Und? Wie sieht es aus?“ „So in einer Stunde könntest du vorbei kommen“ Natürlich rechnete ich nicht, dass er herkommen würde, ging gemütlich duschen und zog mir was Bequemes an. „Bin da“ Oh. Das kam jetzt doch etwas unerwartet. Ich schaute vor der Tür nach. Keiner da. „Muss noch einen Parkplatz suchen.“ Wieso schreibt er dann, dass er da sei?!

 

Ich putzte mir noch schnell die Zähne und tauschte mein gammeliges T-Shirt gegen ein halb gammeliges Hemdkleiddings aus und erschrak als es an der Tür klingelte. Ich betätigte den Türöffner und ließ ihn rein. Huch. Was hatte ich mir denn da ins Haus geholt? Er war groß. Sehr groß. Blond, blaue Augen, breite Schultern, starke Arme. Plötzlich wünschte ich mir, dass ich mich vielleicht doch noch mal rasiert oder mir die Haare gemacht hätte. Ich hätte ja wenigstens Lippenstift oder so auflegen können. Naja. Ich führte ihn in die Küche und machte uns erstmal Kaffee. Frühstückszeit war schon vorbei, weil ich bis mittags geschlafen hatte, aber Kaffee ging ja immer. Obwohl ich an Gammeligkeit kaum zu übertreffen war, machte er mir Komplimente und grinste mich die ganze Zeit an. Vielleicht war er auf Drogen oder so. „Ich bin bei der Polizei“ Ok. Vielleicht auch doch nicht.

Mit Kaffee bewaffnet liefen wir in mein Zimmer. Der Plan war es keinen Sex zu haben und nur einen Film zu gucken. Ich entschied mich für Little Miss Sunshine. Den hatte ich schon ewig nicht mehr gesehen. Wir setzten uns nebeneinander und tatsächlich passierte erstmal nichts. Bis meine Position unbequem wurde und er mir daher seine Brust anbot auf die ich mich legen konnte. Und seine Arme. Gott, waren das schöne Arme. Da konnte ich schlecht nein sagen.

Naja und dann führte eins zum anderen. Erst hatte ich sein Gesicht auf meinem und wenig später zwischen meinen Beinen. Aber ich war doch nicht rasiert! Schien ihn wenig zu interessieren, denn als er langsam all die 1000 Knöpfe meiner Bluse geöffnet hatte, rief er nur „Gott… dein Profil untertreibt. Du siehst in echt noch viel geiler aus. Zum Glück war ich so hartnäckig!“ und begab sich gefühlt mit einem Hechtsprung zwischen meine Beine.

 

Tja und ich lag da einfach und ließ ihn machen. Heute wollte ich keinen Finger krümmen. Aus Absicht und aus Rache, weil er mich so oft versetzt hatte. Immer wieder versuchte er meine Hand in Richtung seiner Hose zu ziehen, stattdessen setzte ich mich einfach drauf. Auf meine Hand. Nicht auf seine Hose. „Wenn ich gehen soll, musst du das nur sagen. Dann verschwinde ich.“ Aber ich war noch nicht fertig. Und ihn schien das auch nicht zu stören, dass es hier gerade nur um mich ging. Nach ein paar Stunden und den Einsatz seiner Finger, Zunge und ein paar meiner Spielzeuge war ich vollkommen fertig und konnte mich nicht mehr rühren. „Bist du jetzt befriedigt?“ „Ja“ „Darf ich auch noch?“ „Nein“ „Ist das deine Rache?“ „Ja“ Grinsend schüttelte er den Kopf und bezeichnete mich noch als fies, bevor ich ihn dann dazu aufforderte zu gehen.

Meine kleine Racheaktion schien ihn aber nicht abgeschreckt zu haben. Im Gegenteil. Nur zwei Tage später hatte ich alle paar Tage eine „Hey Hübsche, ich muss dich unbedingt wieder sehen“ im Postfach.

Wieder zurück

Lang ist es her, dass ich einen Blogpost veröffentlicht habe. Es hängen noch ein paar fertige irgendwo in den Tiefen meines Laptops, aber weil die Telekom plötzlich keine freien Leitungen mehr hat, gibt es seit Mitte Juni kein WLAN mehr in meiner WG. Und daher hänge ich mit dem Schreiben ein wenig hinterher. Ich habe keine Ahnung, was in der schockierenden ersten Folge der 7. Staffel The Walking Dead passiert ist, ich weiß nicht wie es bei MJUNIK weiterging und fühle mich aktuell wieder wie 18, weil ich der Musik von vor 10 Jahren auf meinem iPod lausche. Aktuell läuft Finch. Kennt ihr Finch? Die sind super.

 

Wie der aufmerksame Leser sicherlich mitbekommen hat, war mein Blog zwischenzeitlich komplett auf privat gestellt, weil er in meiner Unistadt die Runde machte. Ich habe zahlreiche Anfragen per Mail bekommen, in denen ich um das Passwort gebeten wurde. Aber keine Sorge. Ihr habt nichts verpasst. Es ist einfach nichts passiert. Auf meinem Blog. In meinem Leben dagegen einiges. Ich habe spannende Erfahrungen gemacht, kenne dank Pokémon Go nun jeden Stadtteil meiner Stadt und wurde zum Schluss bitter enttäuscht. Ja, von einem Mann. Meinem persönlichen McDreamy.

 

Mal wieder eine Online-Bekanntschaft. Ich wollte schon gar nicht antworten, weil mir direkt angezeigt wurde, dass er 300km entfernt wohnt. Ich tat es doch. Wir schrieben und telefonierten zwei Wochen miteinander bis wir uns das erste Mal trafen. Ich war so nervös wie nie zuvor, lief bei seinem (atemberaubenden) Anblick erst gegen den Zaun und wusste dann nicht mehr wie man „hallo“ richtig ausspricht. Wir gingen Essen, der erste Kuss folgte zwei Stunden später als er sich meinen Kopf schnappte und zu sich über den Tisch zog und hörte erst auf als er mich fünf Stunden später wieder vor meiner Haustür ablieferte. Mein Höschen und meine Strumpfhose waren so nass, dass es sicherlich tropfte, sobald ich die Beine auseinander zog, aber er schickte mich mit einem „ich würde die Nacht gerne mit dir verbringen, aber ich warte noch. Denn du bist was Besonderes“ ins Bett. Es folgten ein paar schöne Wochen. Es wurden Pläne geschmiedet und Versprechungen gemacht. Hoffnung keimte auf und dann Stück für Stück zerstört. Es fing mit der ersten ausbleibenden „Guten Morgen“-Nachricht von ihm an, die er mir von seiner Arbeit aus schickte, während ich noch schlief und endete mit der 4. unglaubwürdigen Ausrede als es mal wieder um ein gemeinsames Wochenende ging. Und bevor ich mich auf etwas einlasse, was von Anfang an irgendwie nicht richtig rund lief, habe ich es beendet bevor es überhaupt richtig angefangen hat.

 

Aber jetzt habe ich wieder Zeit und werde euch nach und nach mit neuen Erlebnissen versorgen. Darunter ein Vierer und mein erster Versuch als Domina.

Mein erster Swingerclub-Besuch steht immer noch aus, aber nach Karneval möchte ich das endlich mal in Angriff nehmen. Ich habe bestimmte Vorstellungen (Eyes Wide Shut!), die erfüllt werden sollten und möchte lieber mit jemandem gehen, der neugierig auf die Atmosphäre und nicht auf das Vögeln ist. Ich denke ich habe da wen Passendes gefunden. Ja, ihr kennt ihn. Nein, ich verrate erst, wer er ist, wenn es soweit ist.

Bis dahin müsst ihr euch aber mit den Erlebnissen der letzten Monate begnügen.

Der Yogalehrer

​Ich war eine Woche bei meinen Eltern und anschließend bin ich auf einem großen deutschen Festival abgesoffen. Ich war zurück in meiner Unistadt und versuchte den Berg an Arbeit zu bewältigen, den meine Chefin liebevoll angesammelt hatte. Während ich wieder irgendwelche Ingenieure und Architekten belästigte, bemerkte ich die wöchentliche Montagswuschigkeit. Nur, dass es bereits Mittwoch war, weil ich wegen Kater weder Montag noch Dienstag zur Arbeit erschien. Und dieses Mal war sie besonders ausgeprägt. Schließlich war ich zwei Wochen enthaltsam geblieben. Also ging ich meine Kontakte durch. Mal Mr Heiß anschreiben. „Schön, dass du dich meldest. Nächsten Montag würde mir gut passen.“ Montag…woah. Wir hatten Mittwoch. Da hätte er mir auch direkt nächstes Jahr vorschlagen können. Dann halt Mr Mail-Mitleser fragen. „Hallo. Mal gucken“ Was mal gucken? Was ist das für ne Aussage? „Cooles Foto“ Das hilft mir auch nicht weiter. Toyboy 1+2 waren nicht da und auf den Rest hatte ich keine Lust. Bis mich plötzlich eine Nachricht erreichte. „Hallo, bist du wieder zurück?“ Huch. Wer war denn dieser schöne Mensch? Ach ja … er hatte mich zu Pre-Festival Zeiten angeschrieben und ich meinte, dass er sich in einer Woche noch mal melden sollte und die war jetzt vorbei. Es folgte ein wenig blabla und wie sich herausstellte, hatte er ebenfalls Zeit. Wir tauschten noch ein paar Fotos aus. „Ich bin mir unsicher, ob wir harmonieren würden.“ „Wieso bist du unsicher?“ „Du siehst so brav aus“ Haha … wie oft ich das bereits gehört habe. Ich wies ihn daraufhin noch mal auf meine Vorlieben hin und keine Sekunde später hieß es: „Wir sollten uns treffen!“ Er stand auf harten Sex. „Ich nutze auch gerne mal Toys und Peitschen“ Ja, genau danach war mir heute. Passte also. Er wohnte recht zentral in meiner ehemaligen Arbeitsstadt und weil ich keine Lust darauf hatte weder mein Chaos in meinem Zimmer zu beseitigen, noch dass meine Mitbewohner ihn antrafen, willigte ich ein, zu ihm zu fahren. 
Als ich im Zug saß, erhielt ich eine Nachricht von einer Freundin, die wissen wollte, ob wir was am Abend machen wollen. „Fahre gerade in meine ehemalige Arbeitsstadt“ „Zu wem?“ „Zum Sport treiben ;)“ Das war unser Code dafür, wenn wir Sexdates hatten. Nur, dass sie keine hat, weil sie lieber jahrelang auf Mr Right wartet, statt mit irgendwem Spaß zu haben. Den letzten, die sie für Mr Right hielt, war übrigens der Sportlehrer, den ich ja immer noch als einen meiner schlechtesten Dates in Erinnerung hatte. „Och Lucy ey! Ich finde das nicht gut!“ „Wieso?“ „Weil das irgendwelche fremden Männer aus dem Internet sind. Ich finde einfach, dass du was Besseres verdient hast.“ Ich hatte keinen Bock auf eine Diskussion und erzählte ihr, dass es wer war, den ich bereits seit Jahren kannte und damit war sie zufrieden. Für sie ist Sex etwas, was eine Frau dem Mann „schenkt“, wenn er sich genug Mühe gegeben hat. Dass eine Frau dabei auch auf ihre Kosten kommen kann und es von sich aus will, passt irgendwie nicht in ihr Weltbild. Naja, ihr Pech. Sie verbrachte den Abend und zahlreiche weitere mal wieder mit Serien auf dem Sofa und malte sich ihre Zukunft mit dem nächsten Mr Right, den sie von weitem Mal in der Uni gesehen hatte, aus. 
Ich verlief mich beim Aussteigen und lief einem Mädchen hinterher, die genau das gleiche trug wie ich: Schwarze Jeans, hellblaues Jeanshemd, weiße Sneaker und einen Rucksack. Sogar die Haare waren gleich. Gruselig. Aber sicherlich wusste sie, wo ich hinmusste. Und tatsächlich erreichte ich den richtigen Ausgang und stellte mich an den Treffpunkt. Ich war gerade schwer damit beschäftigt, mir Sandalen auszusuchen bis er plötzlich vor mir stand. Halloooo Arme! Er war Mitte 30 und ca. 1,85m groß. Er hatte andere Haare als auf den Bildern und ohne Brille sah er ebenfalls anders aus, aber ja. Das war definitiv einer der schönsten Menschen in dem Portal, wie es in den Kommentaren unter seinen Bildern hieß. „Ich will noch eben am Kiosk vorbei, um Bier zu holen.“ Was? Bier? Ich war doch gerade mal einen Tag wieder nüchtern. Ich kann doch jetzt kein Bier trinken. „Willst du auch Bier?“ „Klar“ Hä? Wo kam das denn jetzt auf einmal her. Er besorgte Bier, trug alles mit seinen starken Armen in seine Wohnung und führte mich ein wenig herum. Er erinnerte mich irgendwie sehr an Mr Supermegaobermodel, nur, dass er Musik laufen ließ statt dem Fernseher. Den gab es nämlich nicht. Er zeigte mir das Wohnzimmer. „Ich habe das Sexspielzeug schon mal ausgepackt. Nicht, dass du dich erschreckst, dass das da so einfach liegt. Aber ich hatte dich ja vorgewarnt.“ Das hatte er. Auf dem Tisch konnte ich eine Peitsche mit weichen Lederbändern sowie zwei Plugs und Gleitgel erkennen. „Hast du auch noch was mitgebracht?“ Ja, hatte ich. Denn auf meine Frage, ob ich was mitbringen soll, kam nichts, da er gerade Yoga-Unterricht gab. Ich ließ mich dann auf das Sofa nieder und er brachte mir das erste Bier.
 Ich erzählte ihm vom Festival, er schwelgte in Erinnerungen an seine letzten Festivals und wir tauschten unsere Erfahrungen mit dem Erotikportal aus. Es war einfach mit ihm zu reden und schnell war das erste Bier leer. „Du hast aber einen Zug drauf für ne Frau. Und ich dachte, ich trinke schnell!“ Joah … war halt noch im Training. Er öffnete eine Flasche Wein und kraulte meinen Nacken, während ich ihm weiterhin irgendwelche Sachen erzählte. Das Bier machte sich bemerkbar und ich habe eigentlich erwartet, dass er den nackten Mann spielt, während ich auf der Toilette verschwand. Nein. Er saß weiterhin brav angezogen und wunderschön auf dem Sofa und suchte das Bad kurz nach mir auf. Zeit, um sich noch einmal den Slip zurecht zu ziehen, sich ein wenig lockerer hinzusetzen und dann kam er auch schon wieder und rückte ganz nah heran. „Bist du schüchtern?“ „Nein“ „Gut“ Dann kam er näher, nahm mein Kinn in seine Hand und wir fingen an uns zu küssen. Mein Gott … diese Arme. Ziemlich schnell waren wir beide nackt und er nahm meine Beine und legte mich so in Position, dass er mich bequem lecken konnte. Ja, das war genau das, was ich heute wollte. Er drang mit einem, dann zwei und dann einem dritten Finger in mich ein und wusste ziemlich genau, wie er mich zum ersten Orgasmus führen konnte. Kurze Verschnaufpause für mich, während er aufstand und den ersten Plug mit Gleitgel präparierte und mich dann wieder in Position brachte. Ganz langsam und behutsam führte er den Plug ein, während er sich selbst ein Gummi überzog. Er hielt den Plug fest als er zusätzlich in mein eindrang und begann dann langsam mich zu ficken. Dabei stützte er sich mit einer Hand auf meinem Brustbein ab, die ich weiter nach oben an meinen Hals dirigierte. Langsam drückte er seine Hand zusammen. „Sag Bescheid, wenn es zu fest wird.“ Aber das musste ich gar nicht, denn er wusste genau, was er da tat. „Dreh dich mal um“ und so elegant wie möglich stützte ich mich auf meine Knie und wollte meinen Kopf auf die Lehne legen, aber den zog er an meinen Haaren zu sich. Irgendwann hörte er auf und flüsterte mir lachend ins Ohr: „Sorry, ich muss so dringend auf Klo.“ Gott sei Dank. Ich auch. 
Er ließ mich zuerst und ich nutzte die Gelegenheit und stellte meinen kleinen Satinbeutel mit meinen Toys auf den Wohnzimmertisch. Eigentlich hatte ich den Lumunu Magic Wand noch eingepackt, aber darauf wäre ich heute nicht klar gekommen. Das wäre mir zu krass geworden, daher ließ ich ihn im Rucksack. Stattdessen lagen nun ein vibrierender Plug zum aufpumpen und ein Dildo auf dem Tisch, die er sich neugierig anschaute. Wir legten eine kleine Pause ein, leerten die Flasche Wein und lauschten der Musik seiner Playlist (die beste Playlist aller Zeiten!). Wir unterhielten uns weiter über Musik und Festivals bis ich erneut ins Bad verschwand und die Pause damit beendete. Als ich zurückkam, hatte er das Licht runtergedreht und erwartete mich bereits kniend auf dem Sofa. „Knie dich vor mich“ Ich brachte mich also in Position und konnte aus dem Augenwinkel heraus erkennen, dass er zu der Peitsche griff. Er streifte meinen Rücken mit den Bändern, bevor er leicht draufschlug. Ich bin eigentlich kein großer Peitschenfan und hatte schon leicht Panik, dass das meine Lust wieder senken würde, aber nein. Auch das beherrschte er gut. Er schlug immer nur so fest, wie ich es ertragen konnte bzw. wollte und streichelte und küsste anschließend die getroffene Stelle. „War das okay so?“ „Ja“ „Nicht zu fest?“ „Nein, genau richtig“ 

Anschließend begutachtete er den aufpumpbaren Plug und schmierte ihn mit Gleitgel ein, bevor er ihn mir einführte und die Vibration anschaltete. Dann begann er zu pumpen, ich hörte ihn nur ein „geil“ murmeln und konnte sehen, wie er wieder nach einem Gummi griff und unter stöhnen in mich eindrang. „Das macht mich so geil, wie der Plug in dir vibriert.“ Zum Glück hatte er die Fenster vorher geschlossen, denn die folgenden Minuten waren nun recht laut in seinem Wohnzimmer bis wir unter lautem Stöhnen beide kamen. Erneute Klo- und Bierpause. Inzwischen war ich schon recht angetrunken. Verdammt! Dabei wollte ich doch Alkoholpause machen. Naja, egal. Wir tranken die letzten Reste aus und starteten in die nächste Runde. Wieder drehte ich mich auf den Bauch und nun nahm er den zweiten, etwas größeren, Plug und dehnte mich noch etwas mehr, bevor er den dann mit seinem Schwanz ersetzte, der nicht gerade dünn war. Er fickte meinen Arsch bis ich von einer Gänsehaut übersäht war, die mir immer mitteilte, dass es zu viel wird und beugte mich nach vorne, damit er aus mir hinaus glitt. Er verstand sofort, wechselte das Gummi und drehte mich wieder auf die andere Seite, wo er so lang weitermachte bis er erneut kam. Schwer atmend ließ er sich neben mich nieder, drückte mir noch einen Kuss auf bis er im Bad verschwand. Er meinte vorher noch, dass wir das ja recht spontan geplant hätten, aber das spontane Sachen immer die besten seien und damit hatte er wohl recht. Das war geil.
Wir tranken noch etwas, ich suchte mir eine passende Bahnverbindung aus und er begleitete mich noch zur U-Bahn. Als diese einfuhr, küsste er mich zum Abschied und meinte: „Das können wir gerne wiederholen, wenn du willst.“ Und ob.

ein Date mit Harvey Specter?

Ich war mal wieder zu Besuch bei meinen Eltern und scrollte mich abends durch meine Nachrichten. Darunter auch eine viel zu Lange, die ich kurz überflog und an dessen Ende ich ein Bild fand. Uh…der war ja hübsch. Und schöne Arme konnte ich erkennen. Also scrollte ich wieder hoch und las mir das Ganze noch mal gründlicher durch (ja, eigentlich kann man schreiben, was man will, so lange das Bild stimmt. Außer es steht nur „hi“ drin. Da bekommt nicht mal Adam Levine eine Antwort drauf. Haha Quatsch … der würde sogar bei einem „.“ eine Antwort bekommen). Er war Anwalt, zehn Jahre älter und verriet in der ersten Mail schon viel zu viel. Da erwartete er sicherlich eine ausführliche Antwort, aber dafür hatte ich keine Zeit. Schließlich musste ich noch Serien gucken. Zu seinem Glück schaute ich gerade Suits (eine Serie über Anwälte) und weil ich gerade im Harvey Specter Fieber war und er ja vielleicht genau so cool sein könnte, antwortete ich kurze Zeit später. Es folgte ein eher unregelmäßiger Mailkontakt. Meist schrieb er mir abends, was er den Tag über getrieben hat (mir doch egal?), schickte mir Bilder von sich im neuen Anzug (oh hallo!) und bestätigte das Vorurteil, dass Juristen eher langweilig sind (jaja, es gibt viele Ausnahmen). Aber inzwischen bestand der Kontakt schon seit mehreren Wochen und da wäre es ja blöd gewesen, mir den nicht doch mal live anzugucken. Ich stimmte also einem Telefonat zu und er wollte „irgendwann demnächst“ anrufen. Doofe Zeitangabe. Soll ich jetzt die ganze Zeit mein Handy beobachten? Muss der Ton anbleiben? Dann piept das doch alle 5 Minuten, weil das Handy neu ist und ich keine Ahnung habe, wie ich die WhatsApp Benachrichtungen ausmache, aber der Klingelton anbleibt.

 

Natürlich habe ich das Handy nicht beobachtet und bin stattdessen einkaufen gegangen. Gerade als ich einer Freundin davon berichten wollte, was ich mir gerade für ein wunderschönes Kleid gekauft habe, fror mein Handy ein und zeigte mir an, dass Mr Anwalt anruft. Och…schlechter Zeitpunkt. Naja, eigentlich war ich eh schon wieder auf dem Weg zurück und ging mal ran. Das Telefonat war … schleppend. Plötzlich war es wahnsinnig laut in der Stadt und ich lief zunächst an einer Gruppe Kinder vorbei, dann an Straßenmusikern, dann an einem singenden Chor und plötzlich fand auch noch ein Autokorso statt. Das passiert sonst nie! Echt nicht! Er wusste auch nicht so recht, was er sagen sollte und ich plapperte einfach drauf los und erzählte irgendeinen Unsinn, damit überhaupt wer was sagte. Wir legten auf, weil ich ständig nur noch „was? Ich hab das nicht verstanden!“ rief und keine 2 min. später hatte ich auch schon eine „du hast eine wirklich sehr sympathische Stimme“-Nachricht. Er hatte die irgendwie nicht. Aber eigentlich hatte ich ihn auch eh kaum verstanden.

Wir machten aus, dass wir uns zwei Tage später treffen und eigentlich wollte ich es die ganze Zeit absagen. Ich saß auf der Arbeit, wollte ihm gerade eine Nachricht schreiben und da sah ich erst, dass er bereits unterwegs war, weil er eigentlich 200km entfernt wohnt, aber die Kanzlei für die er aktuell arbeitet in meiner Nähe ist. Nunja. Angucken kann ich mir den ja trotzdem mal. Hatte ja eh nichts vor.

 

Ich nannte ihm einen Ort an dem er parken konnte und ließ ihn dann irgendwo vor dem Haus warten. Damit ich ihn schon mal aus dem Fenster heraus beobachten konnte. Der Plan war „wir können ja spazieren gehen und dann schauen wir weiter“. Ich hatte mein Zimmer vorsichtshalber mal aufgeräumt und wartete auf seine „bin da“-Nachricht. Die kam mit etwas Verspätung und neugierig spähte ich aus dem Fenster. Nein, der sah nicht aus wie der Actionstar, auch wenn die Situation wieder die Gleiche war. Aus dem Fenster konnte ich direkt auf seine drohende Glatze gucken (uärgh!) und auf seine starken Arme (hallo!). Ich warf mir noch schnell meine Jacke über, entschied mich für meine hohen nicht-hohen Schuhe (sie haben ein 5cm Plateau und machen mich 8cm größer. Theoretisch laufe ich also auf 3cm, bin aber trotzdem groß) und packte vorsichtshalber noch einen Schirm ein. Sah doch recht grau aus. Ich lief auf ihn zu, er drehte sich in dem Moment um und ich war positiv überrascht. Er war groß, hatte irgendwas zwischen blonden und braunen Haaren und ein sympathisches Gesicht. Vielleicht war er ja doch mehr Harvey Specter als Louis Litt. Er umarmte mich und meinte sofort, dass er spazieren gehen will, weil er die Gegend so schön fand. Wir liefen los, er bewunderte all die schönen Häuser und ich hatte alle Mühe damit mein Grinsen zu verbergen, weil ich mich daran erinnerte, wie ich nachts um 3 Uhr in DER Wohnung verschwand, was ich auf DEM Stromkasten getrieben habe oder wie ich mich nachts um 2 Uhr noch jemanden an DER Kreuzung getroffen habe.

 

Real hatte er dann doch mehr zu sagen als am Telefon und jetzt, wo er nicht andauernd durch mein „WAS?!“ unterbrochen wurde, wirkte seine Stimme auch viel sympathischer. Wir drehten eine Runde, ich spielte Touristenführer und irgendwann landeten wir wieder vor meiner WG. „Und jetzt?“ fragte ich ihn dann. „Wir könnten bei dir noch einen Kaffee trinken.“ „In meiner WG-Küche mit meinen Mitbewohnern, die andauernd reinkommen und kochen? Voll ungemütlich.“ „Wir können auch in ein Café gehen.“ Wir waren zwar gerade erst an ca. 10 vorbei gelaufen, aber okay. Wir liefen wieder los und ich steuerte das Erste an. Zu voll. Zu viel Kindergeschrei. Zu ungemütlich. Also liefen wir weiter und fanden das Nächste. Außer uns gab es einen weiteren Gast, aber die Einrichtung war schön und ich wollte unbedingt auf dem Sofa sitzen, also blieben wir dort. Er wollte nicht auf dem Sofa sitzen, sondern auf dem Sessel neben mir. Na gut. Ich bestellte Kaffee, er Cola. Und dann ging der Smalltalk weiter. Gut, dass er Serien guckte. Darüber konnte man ja locker eine Stunde reden. Die Zweite ging dann für Überlebensstrategien bei einer Zombieapokalypse sowie Hamsterstories drauf und dann war der Kaffee bzw. die Cola auch schon leer. „Sollen wir noch mal spazieren gehen?“ Es regnete ja nur, aber ok. Ich bin beim Gehen oft genug gegen ihn gelaufen und hatte schon eine ungefähre Vorstellung von seinen starken Armen. Die wollte ich nun ausbauen. Er hielt meinen winzigen Blümchenregenschirm über uns, während wir auf direktem Wege zu mir waren. Kaum waren wir angekommen, meinte er auch schon wieder: „wir können ja noch einen Tee bei dir trinken.“ Jaja. Fand ich auch.

 

Ich führte ihn also in mein Zimmer, ließ ihn sich ein wenig umschauen, während ich etwas zu trinken besorgte. Kaum kam ich zurück, da lag er auch schon auf meinem Bett (nicht nackt! Die Angst bleibt trotzdem weiterhin real). Naja, gab ja auch keine andere Sitzgelegenheit bei mir im Zimmer. Ich setzte mich neben ihn und weil seine Schulter so wahnsinnig verlockend aussah, musste ich mich da einfach drauflegen. Er fing an meinen Arm zu streicheln bis ich meinen Kopf in seine Richtung drehte und es zu einem Kuss kam. Ganz leicht und zaghaft, aber das könnte man ja ändern. Dachte ich zumindest. Ich brachte mich in eine stabilere Lage, damit es endlich losgehen konnte, aber es blieb weiterhin recht … fad. Immer wieder öffnete ich den Mund, wollte an seine Zunge, aber irgendwie klappte das nicht. Hmm … Also schnappte ich mir seinen Kopf und setzte mich halb auf ihn, aber auch das wollte nicht so recht klappen. Stattdessen versuchte er meinen Cardigan auszuziehen „mach es dir doch mal etwas bequemer“. Er machte es sich auch etwas bequemer und zog seinen Pulli aus. Ihm schien das halbherzige Küssen aber zu gefallen und machte mir ein Kompliment, dass ich das gut kann. Hmm…danke. Aber ich gab es mal nicht zurück. Wenig später befreite er mich von meinem Kleid. Schließlich wäre es ohne ja bequemer. Wenn mir die Strumpfhose ebenfalls zu unbequem werden würde, soll ich Bescheid sagen. Klar. Irgendwann befreite er sich auch von seiner Hose und präsentierte mir stolz seinen Schwanz. „Gefällt er dir?“ Ach Gott, so einer war das also. „Nein, voll hässlich“ sagt man natürlich nicht. „Er ist so schön wie ein Sonneuntergang am Meer“ aber auch nicht. Ich beließ es bei einem „ja“ und stellte gleichzeitig fest, dass der recht groß war. Hoffentlich hatte er Gummis mitgebracht, denn bei einem ausgiebigen nunja … Vögelfest am Wochenende, hatten wir meinen Vorrat aufgebraucht und mussten uns anschließend mit den unbequemen von der Tankstelle zufrieden geben, von denen noch welche übrig waren. Und die waren für Mr Anwalt sicherlich zu klein. (Nein, darüber wird es keinen Blogpost geben, weil der Herr auf mein Handy geschielt hat, als ich während einer Pause meine Mails gelesen habe und wurde von einem „Lucy Got Secrets … soso“ fast zu Tode erschreckt.)

 

Die unbequeme Strumpfhose war ich inzwischen auch schon los. Er kniete sich zwischen meine Beine und rieb ein bisschen an mir. „Ist das gut so? Gefällt dir das?“ Hach … auch wenn das sicherlich gut gemeint ist, aber nein, wenn man das fragen muss, dann ist das eigentlich nie gut. Ich mache mich schon bemerkbar, wenn es schlecht ist und eigentlich kann man es mir auch ansehen, wenn es mir gefällt. Zumindest wurde ich das NIE gefragt, wenn es mir wirklich gefallen hat. Und wenn es wirklich besonders gut ist, dann sage ich das auch gerne mal. Positives Feedback bekommt ja jeder gerne.

Das gerade war okay, aber hoffentlich gerade erst der Anfang. Er machte mit der Hand weiter und griff gleichzeitig nach meiner, damit ich fühlen konnte, wie hart er schon war. Kaum berührte ich ihn, kniff er auch schon die Augen zusammen und fing an zu stöhnen. Mit meinem Mund traute ich mich da gar nicht erst hin, vielleicht später. „Hast du Gummis da?“ fragte er mich dann. Oha, das konnte ja was werden. Ich verwies ihn an meinen Nachttisch und etwas unbeholfen zog er es sich über, denn wie vermutet, war es zu klein. Ich rutschte in der Zwischenzeit etwas runter, legte ihm ein Bein auf seine Hüfte, wollte mich an seinem Rücken festhalten und bemerkte … die Haare. Oh Gott. Oh Gott. Man konnte sie nicht sehen. Nur fühlen, denn wahrscheinlich ließ er sie entfernen und gerade mussten sie wohl etwas nachwachsen, um sie dann waxen zu können. Dieser Harvey Specter verwandelte sich gerade in Louis Litt. Tja und auch der Rest verlief eher … nicht so gut. Irgendwie war ich inzwischen total abgeturnt und nicht mehr feucht, weswegen ich mit Gleitgel nachhalf. Wenigstens klappte es direkt etwas besser damit. Aber ich merkte, dass das heute eh nichts mehr wird, zumindest für mich nicht und „erlaubte“ ihn zu kommen, als er danach fragte. Er wollte es dann auch noch bei mir „zu Ende bringen“, aber ich hatte wirklich keine Lust mehr, drehte mich stattdessen auf die Seite und legte mich wieder zurück auf seine Schulter.

 

Inzwischen war es schon recht spät und da er noch eine 200km Rückfahrt hatte, wollte er so langsam los. Davon wollte ich ihn nicht abhalten und begleitete ihn noch zur Tür. „Wir bleiben in Kontakt oder?“ Ähm, nein Louis Litt, eher nicht. Sagte höflicherweise aber „na klar“ bevor wir uns dann zur Verabschiedung umarmten. 3 Stunden später hatte ich eine „bin jetzt angekommen. War ein schöner Abend. Gute Nacht“-Nachricht auf dem Handy. Ich wünschte ihm ebenfalls eine gute Nacht und bestellte mir erstmal eine Großpackung Gummis über Amazon.

…und dann öffnete ich die Tür

„Hey Madame, Anmachsprüche überspringen oder magst du doch noch einen hören?“ „Jetzt will ich unbedingt noch einen hören!“ tinder spinnt blabla … er sieht die Nachricht erst zwei Tage später „dafür gibt es jetzt einen richtigen Kracher: ‚Hey Süße, wenn ich eine Wassermelone wäre, würdest du meinen Samen schlucken oder ausspucken?’“ „Ohohoho ein echter Erfolgsgarant!“ „Eigentlich lebt der von meinem Charme, aber schön, wenn er dir auch so gefallen hat. Wie schaut dein Sonntag aus, Frechdachs?“ „Bisher sieht es nur nach im Bett liegen und gar nichts machen aus und bei dir?“ „Bislang sieht es ähnlich aus, aber ich bin gleich zum Eishockey gucken verabredet. Dafür muss man dann auch aus dem Bett raus.“ „Immer diese harte Moment, wenn man aufstehen muss.“ „Stehe gerade kurz davor. Ziehen wir das zusammen durch? Zur Belohnung gibt es auch leckeren Kaffee.“ „Aber ich muss nicht aufstehen“ „Puh hat sie mich einfach im Stich gelassen! Na komm, weil’s Sonntag ist, bring ich dir auch ein Käffchen ans Bett.“ „Aber ich hätte lieber einen Frappuccino“ „Aaah anspruchsvoll…“

Tja und das hatte bei ihm wohl die Hoffnung aufkeimen lassen, dass ich die perfekte Frau wäre, um ihn zu dominieren. Er war nämlich devot, wenn es um „tolle Frauen“ ging und die schien ich in seinen Augen zu sein. Dabei kannte er mich nur von meinen tinder-Bildern. Er schlug mir vor, dass er mich von vorne bis hinten verwöhnen könnte. Mir Essen mitbringt, mir jeden meiner Wünsche erfüllt usw. „Wie klingt das für dich, Prinzesschen?“ „Das klingt ganz gut!“ War er der lang ersehnte Eisholsklave, den ich immer haben wollte?

 

Tinder war in der Woche häufiger down, weswegen sich das erste Treffen hinzog. Ich war mir die ganze Zeit über nicht sicher, ob ich das überhaupt machen will. Devote Typen und ich. Das ging ja nie gut aus. Erinnert ihr euch noch an den Typen, den ich treten sollte? Er lauerte am Ende am Bahnhof und wollte mir einen Schlüssel für seinen Keuschheitsgürtel geben. Und Mr Nutte war es am Ende so unangenehm, dass er mich angefleht hatte meine Nutte zu sein, dass er mich so schnell wie möglich aus seiner Wohnung haben wollte. Meine Erfahrung mit devoten Typen waren also nicht so gut. Aber Mr Heiß wollte auch mal von mir dominiert werden, was gut geklappt hat. Also vielleicht geht das ja doch?

Wir vereinbarten einen Tag, eine Uhrzeit und ich gab ihm meine Adresse. Ich konnte ja immer noch absagen. „Was isst du denn gerne?“ „Bin da nicht so wählerisch. Hauptsache keine Paprika!“ „Gut. Iss vorher nicht so viel, ich bringe was mit. Hast du sonst noch Wünsche?“ „Gerade nicht. Wenn mir was einfällt, sag ich Bescheid.“ „Gut Prinzesschen“ Dann war der Tag gekommen. Bisher kein „bleibt es bei heute Abend Prinzesschen?“ von ihm. Hmm…ich hatte Bock auf Eis und wollte gleichzeitig wissen, ob ich am Abend noch was vorhatte. „Ich hätte gerne Eis. Schaffst du das?“ „Das schaffe ich, Prinzesschen“ Ha! Eisholsklave.

 

Er verspätete sich um wenige Minuten und dann konnte ich hören wie jemand vor der Tür stand und wenig später klingelte es. Ich lief hin, öffnete und dann … tjoah … stand ein 1,60m (wenn überhaupt) kleiner Typ vor mir. Hilfe! Verdammtes tinder ohne Feld für die Größenangabe. Was mache ich denn jetzt? Er hatte eine große braune Papiertüte dabei, in der wahrscheinlich das Essen steckte. Also erstmal herein lassen. Er begrüßte mich mit einer Umarmung für die ich mich dieses mal runterbeugen musste. Es kam mir vor als ob ich ein Kind umarmen würde. Zum Glück hatte ich nur meine Hausschuhe an und keine hohen Schuhe. Sonst hätte ich ihn wohl um 20cm überragt. Wir liefen in die Küche und ich holte uns Teller für herzhaft gefüllten Crepes. Er hatte sogar Eis dabei, was ich erstmal ins Gefrierfach beförderte. Dann setzten wir uns auf mein Bett und schauten dabei die neueste Folge Big Bang Theory, verspeisten unsere Crepes und plauderten ein wenig. Ich hatte keine Ahnung, was danach passieren sollte. Ich konnte mir echt nicht vorstellen, mich von ihm anfassen zu lassen. Er machte mich einfach so überhaupt nicht an. Er hatte zwar ein ganz hübsches Gesicht, aber wenn ich mich zu ihm drehte, sah ich nur seine kurzen, dünnen Beinchen. Wahrscheinlich erreichte er nicht mal den Boden, wenn er auf einem Stuhl saß. Ich weiß, für seine Größe kann man nichts, aber damit er für mich attraktiv ist, muss er schon mind. 1,80m groß sein. Im besten Fall 1,85m.

 

Wir aßen auf. Er schaute mir dabei zu, wie ich mein Eis aß und dann guckten wir uns die nächste Folge an. Und dann die nächste. Ich wollte ihm nicht sagen, dass er mich jetzt weiter verwöhnen soll und er würde von alleine eh nichts machen. Dann war Werbepause, er drehte sich zu mir und meinte: „Hübsche, ich glaube du bist mir nicht dominant genug. Nimm mir das nicht böse. Du bist ein supercooles Mädchen, aber du bist einfach zu lieb.“ Puh…jetzt musste ich ihn zum Glück nicht selbst rauswerfen. Wir verabschiedeten uns und er fuhr wieder nach Hause.

Anschließend erzählte ich all meinen tindernden Freundinnen davon, die daraufhin nie mehr folgende Frage ausließen: „Wie groß bist du eigentlich?“

Hello Captain Lowrey

 

 

„Hi, hättest du Interesse an einem Piloten?“ Eine Nachricht so unoriginell, dass sie sogar direkt im Spamordner landete. Sein Glück, dass ich zufällig reinschaute und sein Glück, dass sich in meinem Blickfeld noch die Serienbox von „Pan Am“ befand. Es wäre also glatt gelogen gewesen, wenn ich kein Interesse gehabt hätte. Ich schaute mir sein Profil an. Mit 41 eigentlich nicht mehr mein Beuteschema, aber weil ich mit Jüngeren in letzter Zeit jetzt auch nicht die besten Erfahrungen gemacht habe, wollte ich dem ganzen doch mal eine Chance geben. Außerdem war da ein Bild mit Uniform. Wie kann ich da kein Interesse haben?!

 

Ziemlich schnell wechselten wir zu WhatsApp. Ziemlich schnell wollte er mit seinem Auto vor meiner Tür warten, um mich abzuholen. „Pennst du dann bei mir?“ Ähm. Nein. Er hatte 5 Tage am Stück frei und war wohl schwer gelangweilt. Ich verschob das Treffen auf zwei Tage später und schlug vor, dass wir ja tagsüber was machen könnten.

Ich hatte unerwartet frei und war schon früh wach, weswegen er vorschlug, dass wir ja zusammen frühstücken könnten. Ich überlegte. Mein Magen antwortete währenddessen mit „hmm okay!“ für mich. Ich hatte eigentlich keine Lust vor dem ersten Kaffee 30 min. Bahn zu fahren, wollte ihn aber auch nicht aus meiner Pünktchentasse in meiner WG-Küche Espresso schlürfen lassen. Also sprang ich unter die Dusche, zog mir irgendein schwarzes Kleid an und verbrachte eine gefühlte Ewigkeit damit eine Strumpfhose ohne Loch oder Laufmasche zu finden. Wo sind eigentlich die 10 Paar hin, die ich erst vor kurzem gekauft hatte?

 

„Ich laufe in 15min. los“ „Ok“ „Ich bin jetzt unterwegs und schreib dir dann, welche Bahn ich nehme“ „Ok“ „Ich bin in 30min. an Haltestelle xy“ „Ok“ Das waren ganz schön viele Oks. Hoffentlich war ich nicht umsonst aufgestanden. „Holst du mich dann ab?“ „Klar“ Zumindest war das kein ok. 5 min. bevor die Bahn ankommen sollte, schrieb er mir, dass er auf dem Parkplatz stehen würde. „Schwarzer BWM“ Klar … finde ich auch sofort. „Du musst schon aussteigen“ „Ok“ …

Ich verpasste fast meinen Ausstieg und stand dementsprechend verwirrt an der Haltestelle. Ich hatte ein Kleid mit zu vielen Cutouts an und ein Unterkleid aus Zeitgründen weggelassen, weswegen ich mich etwas nackt fühlte und mir nun ziemlich kalt war. Die Sonne war auch weg, weswegen die Sonnenbrille in meiner Hand überflüssig wurde. Tjoah und da stand ich nun. Da war ein riesiger Parkplatz mit 100 schwarzen Autos und wer weiß wie vielen BWMs. Hmm … „bin da und nun?“ Keine Reaktion. Wurde nicht mal übertragen. Hmm … ich schaute mich um. Ich stand als Einzige noch am Gleis. Ich sollte also nicht zu übersehen sein. Noch mal auf den Parkplatz gucken und ohja. Da stand ein winkender Mensch neben einem schwarzen Auto. Das müsste Mr Pilot sein.

Ich lief auf ihn zu und war erstmal verwirrt. Der sah nicht wie 41 aus. Der sah wie 35 aus und hätte auch als Bachelorkandidat durchgehen können. Verdammt! Na wenigstens hatte ich meine schicke Tasche dabei.

 

Er rief mir schon aus 10m Entfernung „na alles klar?“ zu und begrüßte mich mit einer Mischung aus Umarmung und Küsschen. Er war 1,80m groß, hatte braune Haare, blaue Augen, ein überaus schönes Gesicht und einen wirklich guten Kleidungsstil. Er hatte eine ruhige und sympathische Stimme und wirkte gar nicht wie in seinen WhatsApp-Nachrichten. Die waren teilweise sogar recht plump, weswegen ich mir auch nicht sicher war, ob ich den überhaupt treffen will. Aber da saß neben ein echt heißer Pilot. Hallo! Ich sah mein Höschen jetzt schon davonschwimmen. Wir setzten uns in sein Auto und fuhren die paar Minuten zu ihm. Wir plauderten ein wenig, plauderten weiter als wir in seine schicke Wohnung kamen und ich ihm beim Abwasch zusah. Er machte Kaffee, stellte Aufschnitt und Brot auf den Tisch und plauderten weiter. „Du hattest also letzten Sommer Spaß mit zwei Typen?“ Das kam unerwartet. „Das habe ich dir erzählt?“ „Ja“ Ein Satz, den ich in letzter Zeit viel zu oft sage. Ich sollte mir echt mal merken, wem ich was erzähle. Das Gespräch entwickelte sich also in eine Richtung und irgendwann stand er auf und zeigte auf das Sofa. Ok.

 

Das Sofa war wahnsinnig niedrig. Mit meinen hohen Schuhen waren meine Beine viel zu lang dafür, weswegen ich etwas verkrampft drauf saß. „Dann zieh deine Schuhe doch aus!“ Ok. Ich setzte mich also bequem hin und so saßen wir neben- aber zueinander gewandt. „Du siehst gut aus“ „Danke“ „Erzähl mal was“ Gott, wie ich diese Aufforderung hasse. Ich wollte also nichts erzählen und habe ihn einfach nur angeguckt bis er meinte: „Ist das jetzt der Moment, wo wir knutschen?“ „Vielleicht“ „Willst du das denn?“ „Ja“ Und dann beugte er sich vor, nahm mein Gesicht und küsste mich. Ganz sanft, ganz zärtlich. Bis ich mich an seinen Schultern festhielt, näher rückte und mein Bein über seins schwang. Ich hatte ihm zuvor noch von meinem Reinfall mit dem potentiellen neuen Toyboy erzählt (nein, es gibt noch keinen Post dazu) und dass der nicht küssen könnte, weswegen er sich jetzt wohl besonders viel Mühe gab und das bemerkte man bzw. ich auch.

 

Es wurde stürmischer und irgendwann stand er auf, griff nach meiner Hand und führte mich in sein Schlafzimmer. Er stand hinter mir. Versuchte den einen Knopf an meinem Kleid zu öffnen und zog es mir anschließend über meinen Kopf, nachdem er versuchte es über meine Schultern zu streifen (es war ein Kleid aus Chiffon und viel Spitze. Da gibt nichts nach). Mein BH folgte und auch sein Pullover. Dann drückte er mich langsam Richtung Bett bis ich mit meinem Rücken drauf lag. Hui. Ein Wasserbett. Volle Konzentration jetzt, damit mir nicht schlecht wird.

Er zerrte an meiner Strumpfhose und zog sie mir langsam aus. Widmete dann seine Aufmerksamkeit meinen Beinen und wanderte mit seinem Mund immer weiter nach oben bis er in meinem bereits nassen Schritt angelangt war und mich erstmal eine Weile genüsslich leckte. Kein „ich leck immer nur den einen Punkt bis du vollkommen überreizt bist“, sondern mit einer guten Variation. Er hörte auf, legte sich auf das Bett, während ich mich gleichzeitig aufrichtete (bloß das Schunkeln nicht zu sehr beachten!) und mir erstmal seinen Schwanz angucken musste. Hart, tropfend und von der Größe her eher durchschnittlich. Ich kniete mich vor ihn und bearbeitete ihn eine Weile mit dem Mund, was er mit einem Stöhnen quittierte. Bis er mein Gesicht wieder zu sich zog und mich auf sich raufsetzte. Ich achtete dadrauf, dass er nicht unbemerkt in mich hinein flutschte, während wir uns weiter küssten und er wissen wollte, auf was ich besonders stehe. „Ich mags, wenn du etwas härter bist“ „Wenn ich dich von hinten ficke?“ „Zum Beispiel ja“ Und dann stand er auf und griff Richtung Nachttisch, während ich mich auf die Bettkante knien sollte.

 

Das Gummi war so schnell übergezogen, dass ich erstmal gucken musste, ob er es nicht heimlich weggelassen hatte (nein) und dann hatte er auch schon seine Hände an meiner Hüfte und drang mit einem Stoß in mich ein, der mich sofort aufstöhnen ließ. Es folgte eine wilde und wackelige Turnerei auf dem Wasserbett. Ich hatte die Befürchtung, dass mir das Frühstück bald wieder hochkommen und das Wasserbett einfach platzen würde. Das Stöhnen wurde zwischendurch immer nur von seinen erstaunten „du bist so nass! Gott, das macht mich so geil wie nass du bist“ und „du läufst ja förmlich aus!“-Rufen unterbrochen. Ich kam. Er kam und spritzte statt mich sein ganzes Bett an. Er ließ mich noch eine Weile im Bett liegen, während er ein Handtuch holen ging, kuschelte sich dann zu mir, um dann nur wenig später zu bemerken, wie nass sein Bett doch war. Er brachte mir Wasser und half mir anschließend aus dem Bett hoch, damit ich es mir noch mal auf dem Sofa bequem machen konnte, während er seine Bettdecke auf dem Balkon ausbreitete, denn „sonst wird die heute nicht mehr trocken!“ Er stand vor mir, nahm noch mal mein Gesicht in die Hände, um mich zu küssen. „Du kannst gut küssen“ „Danke. Du auch“ Vollkommen überrascht von dem Kompliment aus meinem Mund, schmiss er noch mal die Kaffeemaschine an, während ich meine Sachen zusammensuchte und mich noch mal auf die furchtbar niedrige Couch pflanzte.

 

Er kam mit meinem und seinem Kaffee zu mir und begann wieder mich zu küssen. Er zog mich wieder hoch, damit wir im Stehen weitermachen konnten. „Du kannst gut blasen“ „Danke“ „Willst du das noch mal machen?“ Ich überlegte. Ja, dazu hatte ich Lust. „Ja“ Und dann setzte ich mich zurück auf das Sofa und nun verstand ich, warum das so niedrig war. Ich zog ihm seine Hose runter und spielte mit meiner Zunge an seiner Spitze herum, nahm ihn komplett in den Mund, saugte dran bis er wieder anfing zu stöhnen. Aber nur kurz. „Du musst aufhören, sonst werde ich wieder geil“ Ich trank noch mein Wasser aus, während er seine Sportsachen zusammensuchte und langsam machten wir uns auf den Weg zurück zur Bahn. Als ich angezogen vor ihm stand, bemerkte er meine Tasche. „Schicke Tasche“ Ha! Ich sagte doch, dass die schickist. Ich verabschiedete mich noch mit einem Kuss und fuhr dann zurück nach Hause.

„Hey, kennst du mich noch?“

„Hey, kennst du mich noch?“ Vor einigen Wochen erreichte mich diese Nachricht. Hmm…es gab kein Profilbild, aber der Name kam mir bekannt vor. „Ich glaube schon“ „Wir hatten doch damals Sex auf dem Parkplatz“ Ohohohoho das war Mr Johnny Depp aus der spontanen Dreier Story. Klar erinnere ich mich. Wir schrieben ein wenig hin und her, er erzählte mir, dass er Lust auf was Aufregendes hatte und wir tauschten noch mal Handynummern aus. Der Plan war, dass wir zusammen losziehen und uns dabei eine 3. Person suchen. Die Realität war, dass ich am vereinbarten Wochenende krank im Bett lag.

 

Danach erreichten mich dann in regelmäßigen Abständen Nachrichten mit der Frage, was ich machen würde. Vor allem am Wochenende. Da war ich meist verplant. „Mit wem?“ „Mit einem Typen“ „Willst du seinen Schwanz?“ „Vielleicht“ „Darf ich zusehen?“ Die Frage konnte ich ihm ja nicht mal übel nehmen, schließlich habe ich ihn ja bei einem Dreier kennen gelernt. Trotzdem verneinte ich sie.

Es war der Montagmorgen nach den Oscars. Ich hatte sie mir von vorne (inkl. dem peinlichen Auftritt am roten Teppich von Annemarie Carpendale) bis hinten angeschaut und bin nach zwei Stunden Schlaf zur Arbeit gewankt. Schlaftrunken starrte ich zwischendurch auf mein Handy: „Was machst du heute?“ stand da von ihm. „Muss schlafen“ „Okay“ Ich ging nach der Arbeit nach Hause, ließ meine Rollos runter, legte mich ins Bett und erwartete in einen tiefen Schlaf zu fallen, aber nichts. Ich war hellwach. Na toll. Und nun? Ich griff zu meinem Handy. „Kann nicht schlafen. Wenn du willst, kannst du vorbei kommen.“ Keine Häkchen, keine Reaktion. Na toll. Ich schaute mir die grauenhaften Denim All Over Outfits bei Shopping Queen an bis mich ein „sehr gerne“ von Mr Johnny Depp erreichte. Gefolgt von einem „wann denn? Könnte sofort losfahren.“ Ääh … ich musste doch noch wissen, wie viele Punkte das Outfit bekam, duschen und ein wenig klar kommen. Aber in 50min. würde ich das wohl hinbekommen. Ich sprintete schnell unter die Dusche, räumte mein Zimmer ein wenig auf und legte mich dann zurück auf das Bett, um zu beobachten, wie die Kandidatin geschminkt wird. Und gerade als sie den Laufsteg im geshoppten Outfit betreten wollte, klingelte es an der Tür. Wuaah! 5min. zu früh! Ich ließ ihn etwas länger als notwenig warten (ich musste das Outfit halt wirklich noch sehen) und lief dann zur Tür.

 

Pff…als ob er vorher „Johnny Depp Style“ gegoogled und danach seine Klamotten ausgesucht hätte. Er trug sogar einen Hut! Er begrüßte mich mit einem Grinsen, einem Küsschen auf die Wange und einer festen Umarmung und folgte mir dann in die Wohnung. „Du wohnst in einer echt coolen Lage.“ Ja, ich weiß. Dann standen wir in meinem Zimmer und ich ließ ihn sich erstmal umschauen, was er mit einem „I like“ abschloss. Stolz erzählte er mir dann noch von seinem Hut, den er eben erst gekauft hatte, während ich mich auf mein Bett setzte. Er folgte, erzählte mir, dass er aktuell bei seinem Bruder wohnt, weil er inzwischen woanders studiert und nur noch am Wochenende da sei. „Wenn du mal was machen willst am Wochenende. Ich bin da sehr offen. Du kannst mich immer fragen!“ Werde ich mir merken. „Darf ich mich ausziehen?“ Wo kam das denn auf einmal her? „Ich chille am liebsten nackt“ Klar, Heizung war ja extra an. Er behielt zunächst nur seine knallblauen Socken an, die er am gleichen Tag ebenfalls geshopped hatte. Tja und dann lag er da vor mir. Nackt. Und sein Schwanz wurde immer härter. Und nun?

 

Er laberte erstmal weiter, erzählte mir irgendwelche Sachen bis er irgendwann meinte: „Darf ich deinen Dildo sehen? Ich steh sehr auf Frauen, die ihre Sexualität ausleben.“ Ich zeigte ihm meine Spielzeugkiste und wie ein kleines Kind wühlte er darin herum und schaute sich alles genau an. „Was ist dein Lieblingsdildo?“ Ich griff zu einem pinken Modell, was er sich dann etwas genauer anschaute. „Willst du dich auch etwas ausziehen? Oder eher so viel wie ich?“ Ich trug eine Strumpfhose, aber keine Socken, also musste ich mich wohl komplett nackt machen.

Er spielte währenddessen mit dem pinken Dildo herum, prüfte wie stark die Vibration wurde bis er ihn mir in die Hand drückte. „Zeig mal, wie du ihn benutzt!“ Ich legte mich mit dem Rücken auf meine vielen Kissen und schnappte mir noch mein Gleitgel, um das auf dem Dildo zu verteilen. Anschließend fuhr ich damit über meine Spalte und ließ ihn langsam eindringen. Gebannt schaute er sich das Ganze an und spielte gleichzeitig selbst an seinem Schwanz herum, bis er es wohl nicht mehr aushielt und nach dem Dildo griff. Ich überließ ihm das Spielzeug und gespannt schaute er nun dabei zu, welche Bewegungen bei mir die stärkste Reaktion auslöste. Immer fester und tiefer stieß er in mir hinein, während ich mir selbst den Kitzler rieb. Sein Arm musste inzwischen schon weh tun, aber er hörte erst auf, nachdem ich gekommen war. „Bist du jetzt entspannt?“ „Ohja“

 

Er rieb weiterhin seinen Schwanz, während ich versuchte wieder klar zu kommen und genug Kraft gesammelt hatte, um zu übernehmen. Ich hatte ihn gerade mal für eine Minute in der Hand bis er meinte „ich habe auch ein Kondom dabei. Ich kann dich auch ficken“ Ich überlegte kurz, entschied mich dann für ein „ja“ Seine Lieblingsposition ist Doggy, meine auch, weswegen ich mich umdrehte, sobald er sich das Gummi raufgefummelt hatte. Stöhnend drang er in mich ein und fing sofort an mich schnell und tief zu ficken und seine Finger in meine Hüfte zu drücken. Da bin ich kitzelig, weswegen ich sofort anfing zu lachen und er sich stattdessen an meinen Schultern festhielt und genauso schnell weitermachte bis wir beide fertig und erschöpft zusammensanken.

Gott war ich jetzt müde. Am liebsten wäre ich sofort eingeschlafen. Ich wartete aber noch brav ab, bis er all seine Johnny Depp Sachen zusammensuchte, half ihm noch bei der Suche nach seiner verlorenen Socke und zeigte ihm noch das Bad bis wir uns bis zum nächsten Mal verabschiedeten und ich endlich meinen Schlaf fand.

 

P.S.: Mein Smartphone ist kaputt. Was macht man denn in der Bahn sonst so außer stundenlang auf WhatsApp zu starren? Ich habe echt keine Ahnung.