Wie beim Bachelor

Ich wollte den Abend entspannt damit verbringen, ein paar Serien zu gucken, wäre da nicht die Internetverbindung gewesen, die mir einen Strich durch die Rechnung zog. Also legte ich mich hin, beschloss etwas Musik zu hören und ein paar Kontakte über WhatsApp zu pflegen (ja ok. Eigentlich sextete ich, was mich sehr scharf werden ließ). Irgendwann schlief ich ein und wachte mit einer Nachricht von jemandem auf, mit dem ich mich eigentlich mal treffen wollte, es dann aber nicht geklappt hat. Ob ich immer noch bei meinen Eltern sei. Ja. Und ob ich Lust habe. Kurz überlegt… oh ja, die hatte ich. Von der ersten Nachricht bis zum „bin da“ vergingen gerade mal 40 min. Das war spontan.

Es war mitten in der Nacht als mich durch das Haus schlich, duschen ging und meine Haare föhnte. Wenn meine Eltern davon wach werden würden, wüsste ich nicht, wie ich das erklären sollte. Ich bin zwar keine 16 mehr, aber erklärt euren Eltern mal, dass ihr gleich von wem völlig Fremdes abgeholt werdet, um zu ihm zu fahren und dort ein bisschen Spaß zu haben. Gar nicht mal so angenehm, oder!?

Meine Mutter war inzwischen aus dem Urlaub wiedergekommen, jetzt nun ebenfalls frisch mit Jetlag und war wach, sobald sie irgendein Geräusch im Haus hört. Eine neue Herausforderung! 5 min. bevor er mich abholen kommen wollte, hörte ich die Schlafzimmertür aufgehen und legte mir angestrengt schon mal eine Erklärung zurecht. Warum haben wir keinen Hund, der dringend rausmuss?! Die Schlafzimmertür ging wieder zu und auf meinem Handy tauchte die „bin da“-Nachricht auf. Statt durch die Eingangstür schlich ich mich aus der Terrassentür heraus. Sicher ist sicher. Und dann ging ich durch eine sternenklare Licht zur unbeleuchteten Straßenecke. Die Laternen waren nämlich bereits vor Stunden ausgegangen. Ich öffnete die Tür eines schicken Autos und stieg ein. Eine angenehme Stimme begrüßte mich und weil es so dunkel war, bekam ich irgendwie den Eindruck, dass neben mir eine Mischung aus Tim Wiese und dem aktuellen Bachelor saß. In Wirklichkeit wusste ich, dass er nicht so aussieht, aber mein Hirn dachte sich das trotzdem (ist das wie mit dem dressgate? Mangelndes Licht lässt ihn mal so oder mal so erscheinen?).

Er wohnte ca. 10 min. entfernt und während der Fahrt sprachen wir über seinen Beruf (was genau verrate ich nicht, aber es ist einer dieser heißen Berufe, bei dem Uniformen getragen werden), über mein Studium und über bisherige Erfahrungen beim Online-Dating.

Nachdem wir bei ihm angekommen sind, konnte ich ihn mir auch mal genauer angucken. Er war groß. Richtig groß. Ende 30. Blonde Haare, gepflegter Bart und sehr sportlich mit einem perfekten Oberkörper. Joah…aktueller Bachelor würde schon hinkommen. Eigentlich nicht so mein Fall, aber objektiv betrachtet, war der schon sehr attraktiv. Er machte eine kleine Roomtour und ja…so eine schöne Wohnung hatte ich live noch nie gesehen. Nur in Hochglanzmagazinen, aus dem Fernsehen oder wenn ich meinen Sims mit Hilfe des rosebuds oder kaching-Cheats wunderschöne Häuser baute. Riesige Räume, eine hochwertige und moderne Einrichtung und ein Blick auf den Wald. Wenn er versuchte, mich allein durch seine Wohnung zu verführen, dann ist ihm das gelungen. Dann lief er zu einem versteckten Sofa, das in der hintersten Ecke lag und Blick auf den Garten bot. Wenn der denn zu sehen gewesen wäre, denn es war viel zu dunkel. Er setzte sich darauf und ich mich dazu. Es entstand eine kleine Pause. Was würde nun passieren? „Darf ich dich in den Arm nehmen?“ „Ja.“ Und nun ruft euch die kitschigsten Szenen aus „Der Bachelor“ ins Gedächtnis: Ein Einzeldate irgendwo auf einer schicken Hütte, im Kamin lodert ein Feuer und der Champagner steht gekühlt irgendwo auf dem Boden, auf dem sich auch das Bärenfell befindet. Okay, so war es nicht. Es gab zwar einen Kamin, aber der war nicht an und der Rest war nicht vorhanden, aber die Atmosphäre war die gleiche.

Er küsste mich und streichelte mich zärtlich. Irgendwann wanderte seine Hand in meinen Schritt und versuchte mich zu streicheln. Ja, versuchte. Meine Jeans ist beim Kuscheln ein wenig nach unten gerutscht und so streichelte er die Naht. Mehr nicht. Also öffnete er den Gürtel und die Hose und war auch ziemlich schnell unterm Slip verschwunden. Genug Platz war da aber immer noch nicht, also flüsterte er mir in einem bestimmenden Ton: „Zieh die Hose runter!“ zu. Ui, das klang nicht so als ob Widerworte erlaubt wären, also tat ich es.

Und dann ging es richtig los. Er fingerte mich heftig und wusste ganz genau, was er da tat. Es war alles sehr sehr leise im ganzen Haus, also versuchte auch ich nicht zu laut zu sein, was gar nicht mal so einfach war. Ich weiß nicht genau, was genau er da veranstaltet hat, aber ich kam heftig. Mehrfach. Irgendwann als ich wieder ruhiger wurde, hörte er auf und meinte: „Na, das hat bei mir noch nicht so richtig geklappt“ „Was hat nicht geklappt?“ „Na dich zum Orgasmus zu bringen“ „Oho doch…“

Dann kuschelte er sich wieder an mich und flüsterte mir kurze Zeit später „Zieh dich komplett aus“ zu. Kurze Pause. Ich lag eingeklemmt unter ihm. Wie sollte ich das denn jetzt machen? „Bitte“ Jaja, ok. Also befreite ich mich und zog mich komplett aus. Er auch. Leider hatte er das Licht komplett gelöscht und ich konnte mir nicht seinen schönen Oberkörper angucken. Nach dem Motto: Nicht gucken, nur anfassen!

Wir kuschelten uns wieder nebeneinander und er fing an seinen Schwanz zu reiben, was ich dann übernahm. Wozu war ich denn hier? Und oh Gott, der war ja gewaltig!

Irgendwann nahm ich ihn dann in den Mund und blies ihm einen. Durch diverse Blogs weiß ich ja inzwischen, dass wirklich große Schwänze nie wirklich hart werden oder nur kurz und danach irgendwie nur noch mittelhart sind. Ja, bei ihm war das auch so. Ich bekam ihn für längere Zeit richtig hart, dachte „Haha, ich kann das!“ und dann wurde das in meiner Hand immer weicher. Ich fragte mich, ob das an meinen Blasfähigkeiten lag, wobei er mir sagte, dass ich das sehr gut können würde. Irgendwann war er irgendwas zwischen mittelsteif und nicht mehr so steif, woraufhin er ihn mir aus den Mund zog und wollte, dass ich mit der Hand weitermachte. Nicht lange und er gab komische Geräusche von sich und wand sich hin und her. Das sah nicht gesund aus. Ich wollte gerade fragen, ob alles in Ordnung sei, bis ich etwas Warmes auf meiner Hand spürte. Oh achso! Joa, das war unerwartet. Und unfassbar leise. Ein Stöhnen hab ich nicht gehört.

Wir machten uns sauber, zogen uns an und dann fuhr er mich nach Hause. Ich wäre zwar sehr gespannt darauf gewesen, wie sein Riesenschwanz sich in mir angefühlt hätte, aber es war nach wie vor mitten in der Nacht und wer weiß, wann die nächste Runde hätte beginnen können.

10 Gedanken zu “Wie beim Bachelor

      1. das ist ein statement, beim lesen hatte ich den eindrcuk, das da noch mehr erwartung erfüllt werden könnt…….für mich sind 400 km die hälfte meiner wöchentlichen kilometer :-)

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      2. Wenn ich wieder in der Naehe sein sollte und zufaellig Zeit habe, dann vielleicht. Aber sonst wuerde ich solche Strecken nicht auf mich nehmen. Nicht fuer die Wiederholung von einem spontanen und unverbindlichen Treffen.

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