keine erneute Rekordjagd

Mr 10-Orgasmen wollte seinen Account also löschen und kündigte an, für immer weg zu sein. Naja, stimmte nicht so ganz. Er ist auch heute noch aktiv und wird es sicherlich auch noch für einige Zeit sein. Ein nächstes Treffen stand an. Wir hatten einen festen Tag, aber noch keine feste Uhrzeit. Dann kam am Nachmittag davor die Nachricht, dass er noch nicht genau sagen könnte, ob es klappen würde und sich spontan meldet. Hmm…eigentlich hätte ich dann was anderes gemacht, aber das klappte kurzfristig nicht und weil ich an dem Tag erst wahnsinnig spät ins Bett gekommen war, lag ich da noch mittags drin. Er wollte gegen 12 Uhr Bescheid sagen, ob er Zeit hatte oder nicht. Um 12 Uhr kam nichts. Um 13 Uhr aber schon. „So, alles geklärt. Ich hätte heute Zeit“ Ich hatte jetzt nur was für den Abend geplant, also Zeit. Allerdings hatte ich keine Lust auf anal, weil es immer noch weh tat, nachdem ich das Gleitgel nicht vertragen hatte und teilte ihm das auch mit. „Soft anal?“ „Nee, auch nicht“ „Ich bring Vaseline mit und dann können wir ja mal weitersehen.“ „Okay.“ „Wann kannst du in Stadt xy sein?“ „Um 15 Uhr“ Obwohl das erst in 1 ½ Stunden war, geriet ich schon ein wenig unter Zeitdruck. Schließlich musste ich noch duschen, was essen und mich fertig machen. Und noch ein bisschen am Handy schreiben. Ich machte mich dann innerhalb von 30min. komplett fertig und entschied mich für eine schwarze enge Jeans und ein Jeanshemd. Er verriet mir irgendwann mal, dass er sowohl auf Nylons und Kleider stand, aber es auch gerne mag, wenn sich die Frau eher sportlich kleidete. Meine Haare musste ich an der Luft trocknen lassen. Gut, dass mir mein wahnsinnig teurer Friseur eine Frisur schnitt, die das zuließ. Für Essen blieb keine Zeit mehr. Ich packte mir noch etwas Schokolade ein, damit ich zumindest nicht umkippen würde und hetzte dann zur Bahn.

Er holte mich wieder am gleichen Ort ab und ich erkannte sein Auto schon von weitem und stieg ein. Er begrüßte mich wieder mit einem Grinsen und fragte, wie es mir gehen würde. Gut, wie immer. Da das andere Hotel so spontan keine freien Zimmer mehr hatte, fuhren wir wieder in das Omahotel. Ob das okay wäre, fragte er nur. Klar…als ob wir jetzt noch eine andere Wahl hatten. Er fragte nach, wieso ich heute kein anal wollte und erklärte, dass es beim letzten Mal zu sehr gebrannt hatte und ich befürchtete, dass es immer noch wehtun würde. Sah er ein. Und wollte mehr über das Date wissen. Das war mit Mr Nutte. Ihn interessierte immer sehr, wie alt die so waren. „Mehr in deinem Alter oder eher so in meinem?“ „Der war Anfang 30“ „Okay“ Wir liefen die paar Meter zum Hotel und die Rezeption war unbesetzt. Er suchte nach der Besitzerin, die er wohl gut kannte und meinte, dass es noch 10min. dauern würde. „Dann haben wir noch Zeit, um eine zu rauchen.“ Naja, ich rauche ja nicht. Er stand also draußen, ich 1,5m drin von ihm entfernt. Er wollte mehr von dem Date wissen und ich erzählte ihm das Ende. Auch er war schockiert. So wie eigentlich alle, denen ich davon berichtete. Er wollte außerdem noch wissen, ob ich mir einen Dreier mit einer Frau und mit ihm vorstellen konnte. Einen Dreier konnte ich mir schon vorstellen. Auch mit einer Frau. Aber nicht mit ihm und nicht mit einer Frau, die er organisierte. Ich wollte dafür lieber wen in meinem Alter haben. Und dann wollte er wissen, ob ich mir vorstellen könnte, ob ich ihn mal anpissen würde. Ähm nein. Das stand in meinem Profil auch unter Tabus. Das sollte er doch gelesen haben, schließlich besuchte er mein Profil alle paar Tage. Irgendwann kam die Besitzerin, begrüßte ihn, begrüßte mich, blieb stehen und starrte mich an. „Wie alt sind Sie?“ Ich war verwirrt. Die wusste wohl sofort, wieso wir hier waren. „26…“ „Ah gut. Sie sehen so jung aus!“ Mr 10-Orgasmen lachte. „Ja, aber gut, dass Sie nachfragen. Und besser so als anders herum!“ „Ja, Sie können das als Kompliment aufnehmen.“ „Ja, bald freut sie sich darüber!“ Und dann stand ich da so herum, während sich die „Erwachsenen“ unterhielten. Fühlte mich kurz so, wie wenn meine Mutter eine alte Bekannte wiedertrifft, die fragt, wie alt ich bin, woraufhin ein „oooh…so alt schon. Wir haben uns sooo lange nicht mehr gesehen!“ kommt. Das war komisch.

Er bezahlte, bekam den Schlüssel und ich lief vor zum Zimmer. Hallooo Mr Indianer! Er schloss auf und ließ mich eintreten. Wir hatten dieses Mal ein anderes Zimmer erwischt. Wieder ein Bett mit Besucherritze, aber es gab kein Sofa. Dafür ein Gästebett. Ich legte meine Tasche ab, er zog seine Jacke aus und dann stand er vor mir. Mit großen Augen schaute ich ihn an (unbeabsichtigt, ich habe nun mal große Augen), woraufhin er lachte und meinte: „Wie das Kaninchen vor der Schlange!“ Er nahm mein Gesicht in die Hand, küsste mich und drückte mich an sich heran. Schon bald öffnete er mein Jeanshemd, streifte mein Top runter und zog mir auch den BH aus. Dann sollte ich mich auf das Gästebett legen. Ich stieß mir direkt den Kopf an der Wand an. Aua! Ich hatte wunderschöne roségoldfarbene Espandrilles ohne Socken an, die ich mir erstmal von meinen Füßen streifte. Er zog mir daraufhin meine wahnsinnig enge Hose aus, wofür er wirklich ewig brauchte und irgendwann auch meinen Slip. Er setzte sich auf das Bett gegenüber, öffnete meine Beine und genoss die freie Aussicht. Und dann fing er direkt an mich zu lecken und schob mir auch schon den ersten Finger rein. Ob ich wollte oder nicht, aber bei ihm war ich immer nass. Der Altersunterschied, die heimliche Location im Hotel und das Wissen, dass er gleich wieder alles mit mir anstellte, was er wollte, erregten mich ja schon sehr.

Wenig später sollte ich mich dann auf das große Bett legen. Da war mehr Platz. Auf dem anderen Bett breitete er seine Spielesammlung aus und ich schaute dabei zu. „Irgendwie habe ich letztens den großen Dildo liegen gelassen“ Er hatte sich nach mir nämlich mit niemandem mehr getroffen, also musste er den Dildo in diesem Hotel liegen gelassen haben. Naja, den mochte ich eh nicht. Er fragte, ob ich mir dieses Mal auch die Hände festbinden lassen wollte, weil es ein Bett mit Gitterstäben gab. „Ja“ Mr 10-Orgasmen macht ja eh nichts, was ich nicht wollte und so lange er mir nicht den Mund zustopfen wollte, war das okay. Erst befestigte er mir aber noch das Band um meine Füße, damit meine Beine oben blieben. Hmm…das hatte ja letztens für verdächtige Blutergüsse an meinen Hals gesorgt, aber okay. Und dann band er meine Hände fest, so dass ich mich am Bettgestell festhalten konnte. Die Augenbinde ließ er dieses Mal weg. Er fingerte mich zunächst und holte ziemlich schnell den Magic Wand hervor. Ich wand mich hin und her, rief irgendwann: „Ich komme“, woraufhin er nur meinte: „Nein, noch nicht“ Wie gemein. Er senkte den Vibrator wieder auf meinen Kitzler, ich stöhnte auf, woraufhin er ihn wieder wegzog, was eine Weile so weiterging. Wirklich fies. Dann legte er ihn ganz weg und fingerte mich, während ich seinen Schwanz lutschte. Er wollte mich wohl wieder zum squirten bringen, was ihm kurz danach auch gelang. Mein Kopf lag inzwischen so weit hinten, dass ich nicht sehen konnte, was genau er am anderen Ende des Bettes machte, aber ich hörte Plastik rascheln und wenig später das vertraute Knistern, was beim aufrollen eines Kondoms zu hören war. Er drang noch mal mit zwei Fingern in mich ein, bewunderte wie nass ich war und stieß dann mit seinem Schwanz zu.

Er legte meine Beine an seine Brust und lutschte wieder an meinen Zehen. Kitzelte immer noch und außerdem trug ich doch barfuß Schuhe. Das war doch unhygienisch, aber okay. Er legte meine Beine wenig später auf seine Schultern ab und drückte sie dann mit seinen Händen an das Bettgestell. Mein Gott, ich wusste gar nicht wie gelenkig ich war. „Können wir die da auch festbinden?“ „Vielleicht“ Und dann versuchte er es, aber dann bekam ich einen Krampf im Oberschenkel und musste auch ganz schnell das Band entfernen, um meine Beine ausstrecken zu können. Wenig später wollte er auch meine Hände befreien, damit ich gleichzeitig seine Eier kneten konnte. Und um ihn wieder zu lenken. Je härter ich zog, desto härter würde er zustoßen. Und so nahm er mich eine Weile und da ich dieses Mal keine Augenmaske trug, konnte ich ihn die ganze Zeit sehen. Das war ungewohnt.

Er strengte sich sehr an, fing irgendwann an zu schnaufen und natürlich auch zu schwitzen. Und völlig unerwartet traf mich dann ein Schweißtropfen mitten ins Auge. Aua! Das brannte! Und danach verbrachte ich eigentlich die meiste Zeit damit kichernd den Schweißtropfen zu entkommen oder sie vorher mit den Füßen wegzuwischen. Irgendwann wechselten wir die Position und er nahm mich von hinten. Lange. Bis er nicht mehr konnte und stattdessen wieder zum Magic Wand griff und weitermachte bis ich heftig kam. Puh…erstmal eine Pause machen, die natürlich mal wieder nicht lange anhielt. Kurz danach packte er wieder irgendwas neues aus. Irgendein Aufsatz für den Magic Wand womit er weitermachte, aber ich konnte nicht noch mal kommen. Ich hatte keine Kraft mehr. Stattdessen fingerte er mich weiter und brachte mich immer wieder zum squirten. Ich lag weiterhin erschöpft auf dem Rücken und ließ ihn einfach machen. Wenn er Spaß dran hatte…

Immer mehr Finger verschwanden in mir, aber alle schaffte er natürlich wieder nicht. Er hat immer noch Hulk-Hände, weswegen er mit dem großen Plug nachhelfen wollte. Hui…dass er nur Vaseline und kein Gleitgel dabei hatte, merkte ich ja schon. Gut fühlte der sich aber immer noch an. Anschließend versuchte er es wieder mit der Hand, aber nein. Es wird wohl nie passieren, dass die komplett in mir verschwindet, weswegen er vorschlug, dass wir ja mal eine Frau dazu holen könnten. Ich dachte an meine langen Fingernägel und schlug es aus. Vorerst.

Anal versuchte er sich auch noch, aber ich zog mich sofort zurück. Das würde heute auf keinen Fall klappen und streckte noch mal alle Viere von mir aus, während er neben mir lag und nun auch kommen wollte. Ich half zunächst mit dem Mund nach, platzierte mein Bein auf seiner Brust und knetete anschließend seine Eier, während er selbst Hand anlegte.

Er kam laut, wild zuckend und spritzte mein komplettes Bein voll. Hmm…gut, dass eh überall Handtücher herumlagen. Er machte mein Bein sauber und meinte anschließend, dass er heute nicht so viel Zeit hätte. Ob das okay sei. Es waren doch eh schon zwei Stunden rum, ich war müde und erschöpft. Kam mir also sehr gelegen. Wir duschten noch, er räumte das Chaos weg und ich schlüpfte in meine schicken Schuhe.

An der Rezeption erwarteten uns neugierige Blicke von den nächsten Gästen und dann gab es auch noch irgendwas zu klären. Ich wartete draußen. An einer recht belebten Straße. Hoffentlich sieht mich keiner. Erst vorgestern erzählte mir meine Mitbewohnerin, dass sie es nicht mag, wenn ihre 20 Jahre ältere Affäre mit ihr durch die Gegend lief, denn sie wollte nicht von anderen gesehen werden. Nicht nur nicht von Bekannten, sondern von allen. Und das dachte ich auch gerade. Zumindest nicht während wir gerade ein Hotel verließen. Er brachte mich zum Bahnhof, versicherte sich, dass ganz bald ein Zug kommen würde (hahaha) und meinte, dass ich mich melden soll, wenn es mir anal besser gehen würde.

Nur vier Tage später hatte ich wieder eine Mail von ihm, aber nein. So schnell geht das nicht.

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