Unter’m Sternenhimmel

Hin und wieder erreichten mich Nachrichten von … hmm … jetzt muss ich nachgucken. Er hat noch gar keinen Spitznamen. Wie ungewöhnlich. Nennen wir ihn Mr … enorm. Denn das einzige an was ich mich erinnern kann, war sein wirklich enorm großer Schwanz. Also, hin und wieder erreichten mich Nachrichten von Mr Enorm. Aber irgendwie immer dann, wenn ich bei meinen Eltern war oder keine Zeit hatte. Wir hatten uns damals getroffen, sind mit dem Auto auf einen Feldweg gefahren und hatten unbequemen Sex im Auto. Es war okay, es hätte gut werden können, wenn das Auto nicht wäre also wollten wir es noch mal versuchen.

Er schrieb mir also wieder. Es war bereits recht spät, aber meine Lust war dann doch größer als meine Müdigkeit, also sagte ich zu. Er schlug vor, dass er mich abholen würde. „Und dann?“ „Entweder fahren wir zu mir oder Outdoor“ Hmm…er wohnte in meiner alten Arbeitsstadt. Ich war nicht so scharf drauf, da jetzt noch mal 40min. mit dem Auto hinzufahren. Also entschied ich mich für Outdoor. Schließlich war es tagsüber richtig heiß gewesen, da konnte es jetzt nachts ja nicht zu kalt werden.

Er ging noch duschen und wollte dann losfahren. „Ich komm nicht raus!“ Hä? War er im Sofa eingeklemmt? „Wo raus?“ „Aus der Parklücke. Meine Nachbarn haben mich zugeparkt.“ „Und jetzt?“ „Muss ich wohl rüber gehen und klingeln.“ „Dann mach das doch.“ „Ja.“ … „Mist. Das ist gar nicht das Auto von denen.“ „Sondern?“ „Keine Ahnung.“ „Und jetzt?“ „Ich besorg mir das Auto von meinem Bruder.“ „Okay.“ 20min. später… „Heute sind alle gegen mich. Der ist unterwegs.“ „Und nun?“ „Ich versuch über den Bordstein zu fahren.“ „Okay…“ 10min. später. „Klappt nicht.“ „Und jetzt?“ „Jetzt muss ich warten bis das Auto weggefahren ist.“ „Kann ja ewig dauern.“ „Nee, die sind gleich weg. Die können nicht einfach vor der Einfahrt stehen bleiben.“ Inzwischen hatte ich richtig Lust und wollte, dass es noch klappt und er sowieso. „Juhu. Sie sind weg.“ „Wann bist du hier?“ „In ca. 30min.“ Schwere Geburt. Zwischen dem ersten „hi“ und dem „fahre jetzt los“ lagen ungefähr 1 ½ Stunden. Spontan war anders.

Ich ging noch mal duschen und kramte eine alte Decke raus. Außerdem zog ich mir ein Kleid über, aber ohne etwas drunter. Wozu hatten wir denn Sommer? Ein Cardigan musste auch noch drüber, meine Hand fand es draußen nämlich recht kalt. Irgendwann hörte ich ein Auto, wie es vor dem Haus hielt. Ich blickte auf mein Handy und da stand tatsächlich: „bin da“ Ich schnappte mir meine Tasche und Decke und machte mich auf den Weg. Brr…war ja doch etwas frischer geworden. Aber nun gut.

Ich riss die Beifahrertür auf und stieg ins Auto ein. Hatte das letztes Mal nicht noch eine andere Farbe? Hmm… ach und so sah der also aus. Immer diese Menschen ohne WhatsApp Profilbilder. Das kann sich doch kein Mensch merken. Wobei…doch, so hatte ich ihn in Erinnerung. Blond, blaue Augen, freundlicher Blick, wenn er mit mir plauderte, irrer Blick im Sex-Modus.

„Hast du einen Plan, wo wir hinfahren?“ Er fuhr so zielbewusst irgendwohin. „Ja, erstmal müssen wir raus aus der Stadt. Und dann in einen kleinen Feldweg.“ Okay. Er würde das schon machen. Bzw. sein Navi, das uns durch kleine Dörfer führte bis wir irgendwo an einem Feldweg angelangt waren. „Jetzt müssen wir nur noch eine abgemähte Fläche finden.“ Und das haben wir dann auch wenige Meter später. Er öffnete die Tür, prüfte die Fläche und rief: „Hier ist gut!“ Ich nahm meine Decke und breitete sie auf dem kleinen abgemähten Abschnitt aus. Ich stand noch so in der Gegend herum und dann griff er mich von hinten, küsste meinen Hals und wanderte mit seinen Händen unter mein Kleid. Da war aber jemand ungeduldig. Nur wenig später hatte ich seinen Schwanz auch schon in der Hand. Mein Gott, der war wirklich enorm. Wie sollte der denn in meinen Mund passen? Ich probierte es aus und ja, viel passte nicht. Er stöhnte trotzdem lauf auf und würde es wohl nicht viel länger aushalten, weshalb er ihn mir wieder aus den Mund zog, mich mit seinem irren Sex-Blick anschaute und meinte: „Komm, leg dich hin. Ich will dich lecken.“ Lasse ich mir ja nicht zweimal sagen und machte es mir auf der Decke bequem.

Es war ein wolkenloser Tag und auch am Abend hatte es sich nicht zugezogen, weswegen ich da nun unter einem wirklichen schönen Sternenhimmel lag. Ich dachte noch: „Ihgitt, ist das romantisch“ und kurz danach fühlte ich auch schon seine Zunge. Mein Gott, das beherrschte er wirklich gut. Er leckte mich ein wenig, stand dann auf, um etwas aus dem Auto zu kramen. Ein Kondom wie ich wenig später feststellen durfte. Er streifte es sich über und drang dann in mich ein. Mein Gott, der war wirklich extrem enorm und von den paar Stößen wäre ich fast gekommen, wenn er mir nicht zuvor gekommen wäre. Er murmelte ein „schlimm…“, entsorgte das Gummi und widmete sich dann wieder mir.

Und da lag ich nun. Genoss die schöne Aussicht über mir und die noch bessere Behandlung zwischen meinen Beinen. Gar nicht mal so scheiße. Nachdem ich dann auch zufrieden gestellt war, war er bereits wieder hart und ich bearbeitete ihn noch einmal mit dem Mund. Wieder brauchte er nicht lange, bevor er dann in seine Hand kam und alles wieder sauber machte. Inzwischen war mir recht kalt, er konnte eh nicht mehr, weswegen wir beschlossen wieder zu fahren. Joah, das war kein schlechter Ausflug.

7 Gedanken zu “Unter’m Sternenhimmel

  1. Daran erkennt man, dass man selber alt wird: wenn irgendwann der Drang nach Schlaf größer wird als der nach Sex ;-).

    Aber ernsthaft, solche langen Wartezeiten (anderthalb Stunden) am späten Abend, ist das nicht manchmal extrem nervig?

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