Hey DJ!

Eine Freundin aus der Heimat war zu Besuch und wir hatten uns vorgenommen an einen Abend in meine Lieblingsbar zu gehen. Tagsüber war Shoppen in meiner Unistadt angesagt und weil wir den Tag davor schon ewig lange durch sämtliche Bars und Pubs getingelt sind, waren schon recht müde. Während wir mit Baguette und einer Folge Gilmore Girls eine Grundlage schaffen wollten, siegte die Müdigkeit und wir beschlossen 30min. zu schlafen. Erholt wachten wir mit dem Wecker auf, mischten uns einen viel zu sauren Gin Fizz und gesellten uns zu der Truppe um meine Mitbewohnerin, die ein paar Leute zu Besuch hatte. Man versuchte uns zu überreden mit auf die WG Party zu kommen, aber wir hatten mit dem Trinken doch gerade erst angefangen und sagten ab. Stattdessen machten wir aus, dass wir uns danach alle in besagter Bar treffen würden.

Wir kochten Zuckersirup für die Cocktails, sangen Lieder aus unserer Lieblingsserie und wurden immer betrunkener. Nach dem keine Ahnung wievielten Gin Fizz beschlossen wir dann zu gehen. Ich hatte inzwischen den dritten Outfit-Wechsel hinter mir und malte mir gerade meine Lippen knallrot an (Russian Red von Mac, absolute Empfehlung wenn es um roten Lippenstift geht!), als die Tür aufgeschlossen wurde. Meine Mitbewohnerin und ihr Freund kamen zurück. War ja auch schon 2.15Uhr. Naja, oder erst. Sonst bleiben die auch immer bis 5Uhr weg. „Wart ihr noch in Bar xy?“ „Ja, aber da wars scheiße. Da waren nur Bekloppte.“ „Hmm…war es nicht voll?“ „Doch, aber nur komische waren da.“ „Egal. Wir gucken mal.“ Am nächsten Morgen berichtete mir gleiche Mitbewohnerin, dass sie dort „viele meiner Typen“ gesehen hätte. Unter anderem „ein kleiner Süßer mit dunklen Haaren und Bart“. Kann nur Mr Wunderschön gewesen sein. Was wollte der da? Normalerweise geht er da nämlich nicht hin bzw. war da seit Jahren nicht mehr.

Wir liefen also los und erreichten irgendwann die übervolle Bar. Wir stellten uns sofort an die Theke, um uns Getränke zu besorgen und einen Überblick zu bekommen. Hmm…80% Männer, 20% Frauen. Das kann ja lustig werden. Ich bestellte einen Weißwein. Mein Gott, war der eklig, aber den musste ich jetzt austrinken. Wir wurden von komischen Typen angesprochen, weswegen ich beschloss, dass wir erstmal auf ein Sofa verschwanden. Es waren nur noch 2 Plätze auf einem 3er Sofa Platz auf dem bereits ein Typ saß. Ich setzte mich auf den äußeren Platz, meine Freundin durfte sich mit den Typen unterhalten. Das gab mir mehr Zeit, um weiterhin die Lage zu checken. Fast direkt gegenüber von mir saß einer, der von weitem gar nicht mal so scheiße aussah. Mal anstarren. Er starrt zurück. Okay. Das war ja einfach. Mal anlächeln. Hmm…ich konnte nicht erkennen, was genau da in seinem Gesicht passierte und mischte mich in das Gespräch der beiden neben mir ein.

Irgendwann setzte sich der Typ dann auf den Stuhl neben mich. Ich guckte ihn an. Er guckte nicht und war erstmal stumm. Okay. Ich redete mit meiner Freundin und plötzlich mischte er sich ein. Damit er besser mitmischen konnte, wollte er mit aufs Sofa, auf dem bereits ein Platz freigeworden war, weil der andere Typ verschwunden war. Wir sollten aufrutschen, damit er neben mir sitzen konnte. Und dann redete er. Mit russischem Akzent und erzählte, dass er DJ sei und mit meiner Unistadt nichts anfangen konnte. Warum er hier ist? Weil er hier Jura studiert. Hmm…noch ein Jurist. Er machte riesige Gesten mit der Hand, war sehr schick gekleidet und starrte meiner Freundin gar nicht in ihren riesigen Ausschnitt, weswegen ich ihn ca. zwei Stunden lang für schwul hielt. Wir unterhielten uns, meine Freundin verschwand zwischendurch zum Rauchen und ich erfuhr noch viel mehr von ihm. Typischer Luxusliebhaber, der durch die Weltgeschichte jettete und sich wohl nur verlaufen hatte. Er kam mit ein paar Freunden (bestimmt Mr Wunderschön), die er aber nicht mehr finden konnte, weil sein Handyakku leer war. Deswegen saß er stumm in der Bar und wartete auf Unterhaltung. Meine Freundin kam wieder, ich sollte die nächste Runde besorgen und musste eh auf die Toilette. Während ich an der Bar stand, wurde ich direkt von irgendeinem komischen Typen angesprochen, der mir die Hand massierte und mein Bier bezahlen wollte. Ich erzählte ihm, dass das andere Bier für den Typen war, den ich gleich abschleppen werde und konnte fliehen.

Ich kam zurück zu den anderen Beiden und weil die nicht zusammenrücken wollten, musste ich mich wieder dazwischen quetschen und hatte direkt seinen Arm auf meinem Bein, das er nun streichelte. Huch? „Trainierst du?“ „Was? Nein. Wieso?“ „Deine Waden sind so definiert.“ „Dann fass mal meine Oberschenkel an (immerhin die noch trainiertesten Körperteile an mir)“ „Oh wooow! Darf ich die küssen?“ Hä? War der doch nicht schwul? Nein, scheinbar nicht. Denn dann fing er an mir Sauereien in mein Ohr zu flüstern. „Ich will nicht nur deine Beine küssen. Ich will dich auch woanders küssen.“ „Wo denn?“ „Deinen Po will ich küssen. Magst du das?“ „Ja“ „Magst du da auch geleckt zu werden?“ … Öh…das ging jetzt aber schnell. Aber es war ja schon spät, also beschloss ich einfach mal mitzumachen. „Ja, das mag ich.“ „Magst du auch zwischen den Beinen geleckt zu werden?“ „Ja, das mag ich auch.“ Und irgendwann landete meine Hand dann auf seinem Bein, meine Freundin flüsterte mir zu, dass sie uns jetzt mal alleine lässt und rauchen geht und innerhalb von einer Minute hatte ich seine Zunge im Mund. „Mhh … weiche Lippen, raue Zunge. So gefällt mir das!“ Von wegen schwul!

Er flüsterte mir weiterhin Sachen ins Ohr. Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass er ziemlich dominant war und sich so einiges mit mir vorstellen konnte. Und ich mir auch, denn das klang echt gut und machte mich unendlich scharf. Aber zu mir konnten wir nicht und er wohnte zur Abwechslung mal nicht in meinem Stadtteil, sondern ein paar weiter. Da müsste man sogar mit dem Zug hinfahren. Aber ich hatte doch so Lust. „Bist du bereit mit zu mir zu fahren, auch wenn du länger unterwegs bist?“ „Ja“ „Dann gib deiner Freundin deinen Schlüssel und sag ihr, dass du erst morgen früh nach Hause kommst“ Kurz überlegt. „Okay!“ Sie war nicht zum ersten Mal zu Besuch, sondern zum zehnten und hatte einen guten Orientierungssinn. Sie würde den kurzen Heimweg von fünf Minuten sicherlich auch alleine finden. Außerdem war normalerweise sie diejenige, die für mehrere Stunden von irgendwelchen Partys verschwand und die man am Ende immer suchen gehen musste. Jetzt würde sie auch endlich mal erfahren, wie das so ist.

Sie rief mir ein „ist das dein Ernst?!“ hinterher, während wir uns Richtung Sparkasse aufmachten. Es fuhren weder Bahnen noch Busse, weswegen er ein Taxi rief. „Der Taxifahrer wird uns hassen!“ „Wieso?“ „Weil ich die Finger nicht von dir lassen werde“ Wir fuhren an meiner WG vorbei und dann noch 20min. weiter. Man, war das weit. Er wohnte in dem Stadtteil, in dem die Fernsehstars des Senders aus der Nachbarstadt ihre Residenzen haben und erzählte bereits in der Bar, dass er gar nicht mal in einer so schlechten Gegend wohnen würde, wenn er nicht immer so lange in die Stadt benötigen würde. Und tatsächlich. Es sah aus wie in den abgeriegelten Wohnanlagen in den USA. Und es war hügelig. Klar, Balkone mit Aussicht über die Stadt. Irgendwann hielt das Taxi, er bezahlte und half mir aus dem Auto. Der Taxifahrer hasste uns übrigens nicht. Wir knutschten, er streichelte meine Beine und das war es auch schon. Wir kamen an einem schicken Haus an, dessen Eingang erst über wackelige Holztreppen erreicht werden musste. Ich hatte doch hohe Schuhe an! Und brauchte dementsprechend erstmal ewig. Er schloss auf und ich betrat einen kleinen Flur hinter dem sich ein weiterer Raum befand. Hmm…das glich eher einem Büro. Es gab einen riesigen Schreibtisch, der vor einem riesigen Balkon stand, eine Ledercouch und ein riesiges Sofa. An den Wänden befanden sich ein paar Regale, die bis auf ein paar Gesetzbücher völlig leer waren. Achja…Jurastudent. „Hier wohne ich, wenn ich studiere!“ Wollte ich ja nicht so recht glauben. Das sah eher wie ein schickes Büro aus. Wo waren denn seine Klamotten? Wo war die Küche? Das Bett? Nicht mal einen Fernseher gab es. Nur auf dem Boden standen riesige Alukoffer, in denen wahrscheinlich sein DJ-Equipment lagerte.

Ich suchte das Bad auf und bis auf eine Zahnbürste, Duschgel und Shampoo war da auch nichts. Das kam mir ja alles sehr merkwürdig vor.

Ich kam zurück und er forderte mich erstmal auf, mein Kleid auszuziehen. Er entkleidete sich ebenfalls und irgendwann landeten wir nackt auf dem großen Sofa. Wie ja schon vermutet, war er sehr dominant, gleichzeitig zärtlich und vorsichtig, behielt die ganze Zeit über aber auch seine arrogante Art bei. Wir knutschten, er bezeichnete mich immer wieder als sein „schönes Mädchen“ und irgendwann fing er an mich zu fingern und zu lecken bis ich dann irgendwann seinen Schwanz in der Hand hatte. „Na, gefällt dir mein großer, dicker Schwanz?“ Och,…klein war der nicht, aber ich hatte schon größere gesehen. Aber hässlich war der auch nicht, also entschied ich mich für ein „ja“. Er setzte sich auf mich, hielt mir die Arme über den Kopf und wollte sofort in mich eindringen. Selbst im betrunkenen Zustand habe ich mich aber immer unter Kontrolle, stieß ihn weg und meinte, dass er ohne Gummi nicht darf. „Ach so ja klar. Ich habe hier irgendwo eins.“ Er kramte, kam bereit wieder und drang dann langsam in mich ein. „Du fühlst dich so geil an, mein schönes Mädchen.“ Mit einer Hand fixierte er meine Hände und mit der anderen meine Hüfte. Laut sein war nicht erlaubt, sonst könnten die Nachbarn alles hören. Okay.

Vielleicht kam er irgendwann, ich bin mir unsicher bzw. ist alles zu verschwommen. Wir lagen ineinander geschlungen nebeneinander, er streichelte mir über die Brüste und kniff immer wieder in meine Brustwarzen hinein. Irgendwann drehte ich mich auf den Bauch und dann entdeckte er meinen Po. „Oah, du hast einen geilen Arsch. Der fühlt sich so weich an.“ Er streichelte und massierte ihn und drang immer wieder mit seinen Fingern ein. Für mehr war ich jetzt aber zu müde und wollte schlafen. Irgendwann wachte ich auf, weil mir wahnsinnig kalt war. Immerhin hatte ich keine Decke. Er schlief neben mir. Ich stieß ihn an, jammerte: „Mir ist kalt!“, woraufhin er seinen Griff um mich verstärkte. „Mir ist immer noch kalt. Hol mir ne Decke!“ und zurück kam er mit einer dünnen Wolldecke, die er über uns legte. „Immer noch kalt!“ Langsam war er genervt. Er drehte mich auf die Seite, damit er sich von hinten an mich rankuscheln konnte. „Besser?“ „Ein bisschen“ Und wieder schlief ich ein, bis mich das Sonnenlicht weckte, das durch die Fenster kam. Und der Durst. Wieder machte ich auf mich aufmerksam. „Ich hab Durst!“ „Ich hab nichts da.“ „Ich will nur Wasser“ „Auch nicht. Nur aus der Leitung.“ „Egal. Ich brauch nur ein Glas“ „Hab ich nicht.“ „Als ob“ „Echt nicht“ „Glaub ich nicht. Hol mir ein Glas!“ Man bin ich anstrengend, aber ich bin es halt gewohnt, dass die Typen dann sofort springen. Nachdem auch das Leiden beseitigt war, konnte ich weiterschlafen. Zumindest bis sich das nächste meldete. Hatte ich nicht zum Abschluss noch ein Bier getrunken? Warum habe ich das gemacht? Achja, weil der Wein mies war. Naja, das hatte ich nun davon und kämpfte gegen meinen Magen an. Aber ich kann das ja und beruhigte ihn wieder. Also meinen Magen und Mr DJ neben mir auch, der immer wieder panisch: „Geh ins Bad!“ rief.

Nach vielleicht drei Stunden Schlaf hatte ich keine Lust mehr auf weiterschlafen und war wach. Er auch. Er wanderte mit seinen Fingern zwischen meine Beine und merkte, dass ich immer noch oder schon wieder feucht war und begrüßte mich mit einem Grinsen. Jetzt war es endlich mal hell im Zimmer und ich konnte ihn mir genauer angucken. Er hatte ein recht hübsches Gesicht mit leuchtenden grün-blauen Augen und einem leichten Bart, der jedoch fürchterlich kratzte. Er verschwand kurz im Bad und kam mit frisch geputzten Zähnen wieder. Hmm…ich sehnte mich ebenfalls nach meiner Zahnbürste. Er wollte nun gerne dort weitermachen, wo wir in der Nacht aufgehört hatten und fing direkt an mich zu küssen. Er fingerte mich und wollte, dass ich ihm einen blasen. „Ich hab gerade fast gekotzt. Ich glaube nicht, dass es so eine gute Idee ist!“ „Dann küss ihn!“ Okay, das ging. Er genoss meine Lippen an seinem Schwanz bis ich keine Lust mehr hatte und mich wieder auf seine Brust legte. „Was war das Perverseste, was du je gemacht hast?“ Keine Ahnung. Kommt ja immer drauf an, was mein Gegenüber bereits als pervers empfand. „Keine Ahnung. Ich kann dir sagen, was das Geilste in letzter Zeit war. Das war ein Dreier“ „Mit 2 Männern oder Frauen?“ „Mit 2 Männern.“ „Geil. Das ist geil. Willst du auch mal einen mit mir haben?“ Wieso wird mir das eigentlich immer direkt angeboten? „Ja“ „Oder mit 3 Männern. Ich kann welche organisieren. Willst du das?“ Wie aufregend! „Ja“ „Okay. Dann machen wir das.“

Wir redeten noch ein wenig über unsere Vorlieben bis er mich irgendwann anguckte und meinte: „Oah, du siehst so geil aus. Ich würde dich am liebsten jetzt sofort ficken. Aber ich habe nur ein Gummi mitgenommen.“ „Dann darfst du auch nicht.“ Wieder drehte ich mich um. Wieder befummelte er meinen Arsch. „Ich könnte dir auch in deinen Arsch ficken.“ „Nein, gerade nicht.“ „Wieso?“ „Ich will gerade nicht.“ „Aber ich liebe deinen Arsch“ Das ging ja schnell. „Nein“ „Du bist sehr heiß, aber heute bist du langweilig.“ „Mir ist ja auch schlecht. Ich darf das.“ Keiner darf mich als langweilig bezeichnen, also tat ich einfach mal so, als ob ich schlafen würde, um das das absichtlich zu bestätigen. Ließ er natürlich nicht zu, kletterte auf mich rauf und fing an mich zu küssen. Ich machte mit, drehte mich wieder weg, weil er wirklich sehr stürmisch war und darauf hatte ich gerade keine Lust. Ich drehte mich immer wieder weg und er forderte mich immer wieder auf, ihn zu küssen. „Ich bin so geil. Meine Eier schmerzen schon. Die platzen gleich. Das ist deine Schuld!“ „Aber ich habe nichts gemacht!“ Sah er wohl als Aufforderung und beugte sich über mich, um mit seinem Schwanz vor meinem Gesicht rumzuwedeln. „Küss ihn!“ Er hatte einen sehr bestimmenden Ton in der Stimme und das machte mich ja schon ein wenig an, also kam ich seiner Aufforderung und den nachfolgenden nach. Das endete damit, dass er vor mir kniete, ich die Hände brav über den Kopf lassen sollte und mich nicht rühren durfte, während er mich fingerte und leckte.

„Braves Mädchen und jetzt halt die Beine mit deinen Händen fest“ und dann fingerte er mich weiter. Er nutzte immer mehr Finger und wurde immer schneller bis ich laut anfing zu stöhnen. „Pssst!“ und dann hielt er mir auch schon den Mund zu. Er ließ wieder von mir ab, nahm mich in den Arm und wollte noch mehr über meine Vorlieben wissen und erzählte was er noch alles mit mir anstellen möchte. Ich schaute auf die Uhr. Es war inzwischen 9 Uhr. Ich wollte noch vor Mittag Zuhause sein, aber er schuldete mir noch eine Massage. „Erst musst du mich massieren!“ „Das habe ich heute Morgen doch schon. Jetzt bist du dran!“ „Du musst mir gehorchen, nicht ich dir!“ „Aber ich will eine Massage!“ „Du kannst mir sagen, was ich machen soll. So läuft das nicht!“ „Doch!“ „Nein!“ „Doch!“ Man, waren wir anstrengend. Am Ende habe ich natürlich doch eine bekommen, nachdem seinen Rücken ein wenig gekrault habe und kündigte dann an, dass ich jetzt verschwinden würde. Ich blickte auf meine Klamotten auf dem Boden und fing an mir meine Unterwäsche anzuziehen. Ich hatte ein von vorne recht brav aussehendes Kleid an. Es hatte sogar lange Ärmel, war relativ hoch geschnitten und reichte mir fast bis zu den Knien. Hinten war es jedoch tief ausgeschnitten, weswegen ich am kühlen Vortag noch ein Unterkleid darunter trug. Aber es sollten 30°C werden, da wäre das sicherlich überflüssig. Ich entdeckte seinen riesigen Balkon. „Kann ich gucken, wie warm es draußen ist?“ „Es ist schon richtig warm. Du brauchst das nicht!“ Und deutete auf meine Strumpfhose. Also zog ich mir das Kleid über, schlüpfte barfuß in meine Schuhe und verstaute Unterkleid und Strumpfhose in meiner Tasche.

Er war weiterhin nackt und überragte mich trotz meiner Schuhe noch um ein Stück. „Meine Handynummer hast du?“, fragte er dann. „Nein“ „Die brauchst du. Du wolltest doch einen Dreier.“ Ich überließ ihn mein Smartphone und ließ ihn seine Handynummer eintippen. Sein Handy war weiterhin tot. Wo war denn sein Ladegerät, wenn das hier seine Wohnung war. „Du wohnst hier nicht wirklich, oder?“ „Doch. Was soll das hier sonst sein? Eine Wohnung, die ich zum ficken nutze?“ „Ja“ „Haha nein!“ „Wieso hast du hier keine Sachen?“ „Frag nicht“ Weiterhin sehr merkwürdig. Er erklärte mir noch den Weg zum Bus, ich checkte meine Frisur im Spiegel, die hoffnungslos zerstört war, er gab mir noch einen Kuss, verabschiedete sich nackt von mir an der Haustür und dann machte ich mich auf den Weg. Nüchtern und ohne Arm zum festhalten, war die steile Straße fast kaum zu bewältigen. Ich erreichte ohne gebrochene Beine die Bushaltestelle und stellte fest, dass ich erst in 45min. zu Hause sein würde. Man. Ich rief meine Freundin an. Keine Reaktion. Hoffentlich trieb sie es mit keinem Typen in meinem Bett. Der Bus kam an und der Walk of Shame begann. Neugierige Blicke der Fahrgäste (die zu 95% aus Rentnern bestanden) endeten im Rückenausschnitt meines Kleides und ich bedauerte keine Sonnenbrille dabei gehabt zu haben.

Nachdem ich endlich wieder Zuhause war, begrüßte meine neugierige Mitbewohnerin mich mit einem: „Ich habe A. heute morgen gesehen. Alleine. Da war mir schon klar, dass du woanders geschlafen hast ;)“ und eine verschlafene A., die mir einen zerbrochenen Schlüssel überreichte. „Der ist einfach zerbrochen, als ich aufschließen wollte!“ Auf meinem Handy entdeckte ich nicht nur die Handynummer von Mr DJ, sondern auch seinen Facebook Namen. Mal stalken. Mit Instagram war sein Profil auch verbunden und ich erkannte auf Bildern seine Wohnung wieder. Schien da tatsächlich zu wohnen. Schien aber auch bereits wieder in einem anderen Land unterwegs zu sein. Vielleicht werde ich ihm irgendwann mal schreiben, wenn ich Lust auf einen weiteren Mitspieler haben sollte.

12 Gedanken zu “Hey DJ!

  1. Wenn es nicht dabei stehen würde, würde ich glatt fragen, wo du solche Typen immer aufreißt!

    Und in ’ner Hollywood-Komödie wäre der höchstens der Housesitter von dem reichen Kerl, dem das Büro eigentlich gehört. Deswegen keine Gläser, kein Bett, keine richtige Decke, kein …

    Aber Hauptsache, es hat dir gefallen ;-) .

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