wenn man Entspannung wünscht

Wieder einmal meldete sich meine Lieblingsapp. „Na, wo hast du dich denn die ganze Zeit versteckt?“ Kannte ich doch schon. Der Typ schrieb mich mit diesem Spruch insgesamt zum dritten Mal an und nun reagierte ich mal. Naja, ich fragte ihn eher, wieso er diesen Spruch immer noch nutzen würde und ob er sich nicht mal einen anderen einfallen lassen will. „Nee, der passt zu mir“ Okay. „Wie sind denn die Erfolgsquoten damit?“ „Eher schlecht. Aber die, die antworten, kommen dann auch mit meiner Art klar.“ Und ja, die war ganz nett. Also er war nett. Sogar sehr. Wir schrieben über Tage, wechselten irgendwann zu WhatsApp und obwohl wir etwas weiter voneinander weg wohnten, planten wir irgendwann ein Treffen. Erst wollten wir was trinken gehen. Bier musste es sein. Wir schrieben häufig spät am Abend, weswegen sich die Inhalte unserer Chats auch der Uhrzeit anpassten. Plötzlich wollten wir uns direkt bei mir treffen. Unter dem Vorwand Mario Kart zu spielen und der Gewinner dürfe sich dann was wünschen.

Immer wieder schrieben wir nach einem langen Tag und jammerten uns gegenseitig vor, dass wir Entspannung bräuchten. „Ich hätte jetzt gerne eine Massage“ „Ich massiere gerne.“ „Dann musst du herkommen.“ Das lief eine Weile so und irgendwann setzte er sich tatsächlich ins Auto und fuhr zu mir. An fremden Türen klopfe ich nicht, an meine lasse ich eigentlich auch keine Fremden mehr klingeln, aber bei ihm hatte ich irgendwie ein gutes Gefühl. Die WG war nicht leer, also könnte ich nach einem möglichen Messerangriff schnell gerettet werden. Er schrieb mir, dass er da sei und ich öffnete die Tür. Auf dem Foto sah er sehr niedlich aus. Dunkelbraune Haare, blaue Augen, hübsches Gesicht. In echt war er groß. Und dünn. Hmm…das niedliche Gesicht war da, aber insgesamt wirkte er sehr jung. Er war Mitte 20, sah aber eher aus wie 19 oder so. Naja, jetzt konnte ich ihn ja nicht nach Hause schicken und nett war er ja immer noch.

Ich führte ihn in mein Zimmer und gab ihm etwas zu trinken. Schließlich hatte er eine lange Autofahrt hinter sich (durfte der überhaupt schon Auto fahren?) Er setzte sich auf mein Bett und fing an meine Sachen in meinem Zimmer zu betrachten. Er kommentierte meinen Musikgeschmack, meine DVDs und Bücher. Wir saßen nun eine Weile nebeneinander und ich hatte absolut keine Ahnung, wie es weitergehen sollte. Besonders viel Lust auf ihn hatte ich eigentlich nicht. Wenn er mir eine Massage anbieten würde, würde ich nicht nein sagen. Direkt danach fragen, wollte ich aber nicht.

Er schlug dann vor, dass wir ja einen Film gucken könnten. Er suchte sich einen besonders langen aus, ich packte ihn in den DVD-Player und legte mich neben ihn. Unsere Arme berührten sich dabei ein bisschen. Mehr nicht. „Kann ich noch mein Handy anschließen? Sonst ist das morgen leer.“ Was? Wieso morgen? Wollte er hier schlafen? Oder meinte er mit morgen einfach nur die Zeit nach Mitternacht? Ich hatte nicht geplant, dass er hier schläft.

Der Film lief und weil es meiner war, mochte ich den und wollte ihn aufmerksam verfolgen. Er machte zwischendurch Bemerkungen, aber mehr passierte nicht. Irgendwann bemerkte er meine Nagellacke auf meiner Kommode. „Das sind ja viele“ „Das sind noch nicht alle!“ Und dann nahm er meine Hand in seine, um sich meine Nägel genauer anzugucken. „Was ist das für eine Farbe?“ „Das ist rosa?“ „Ja, wie heißt die?“ „Irgendwas mit pony“ „Achso“ Er legte meine Hand wieder ab und wir guckten den Film weiter. Der befand sich inzwischen im letzten Drittel. Wenn er was vorhatte, dann musste jetzt langsam was passieren. Inzwischen hatte ich auch schon ein wenig Lust, aber wollte weiterhin nicht die Initiative ergreifen. Das mache ich nur bei Typen, die mir außerordentlich gut gefallen. Aber Zeichen geben, könnte ich ja mal und schaute ihn von der Seite etwas länger an. Keine Reaktion. Okay. Mal mein Bein an seins lehnen. Auch nichts. Okay. Dann halt nicht.

Irgendwann nahm er sich wieder eine Hand, legte sie auf seine Brust ab und begann dann meinen Arm zu kraulen. Och ja, das war angenehm und ich ließ es eine Weile geschehen. Dann hörte er auf und meinte: „Ich habe mir überlegt…“ dass da nichts läuft und ich jetzt nach Hause fahre? Och nö. Jetzt wollte ich doch. „…dass du jetzt meinen Arm kraulen kannst“ Achso. Ich stellte mein Bein auf, nahm mir seinen Arm und kraulte ihn, während er seine Hand auf meinen Oberschenkel legte und anfing, den zu streicheln. Geht doch.

Der Film war fast vorbei, ich kraulte inzwischen nur noch seinen Oberarm und lehnte an seiner Schulter und er wanderte mit seiner Hand immer tiefer mein Bein abwärts. Ich trug nur ein kurzes Kleid, deswegen war es nicht schwer für ihn, meinen Schritt zu erreichen. Um es ihm etwas einfacher zu machen, öffnete ich die Beine. Aber ich hatte auch Lust auf Knutschen, drehte mich zur Seite, schaute ihn an und beugte mich dann nach vorne. Er beugte sich ebenfalls nach vorne und drückte dann einfach nur sein Gesicht gegen meins. So, dass sich die Münder berührten, aber schon fast schmerzhaft. Gott…was war das denn? Ich versuchte seinen Kopf mit der Hand festzuhalten, aber das klappte auch nicht wirklich. Er drückte mich dann nach unten und kletterte auf mich. Sehr geschickt stellte er das aber nicht an. Trotzdem zog er mir das Kleid über den Kopf und sich selbst das T-Shirt. Wir machten gerade mal zehn Sekunden miteinander rum und dann klopfte es an der Tür. Meine Mitbewohnerin. „Ja?“ Und schon ging die Tür auf. Das war die ausgeschlossene Mitbewohnerin, die sonst immer durch die Tür rief, wenn sie was wollte. Er wenige Tage zuvor „erlaubte“ ich ihr, dass sie doch einfach in mein Zimmer kommen soll, wenn es was gibt. Und das wollte sie jetzt wohl in die Tat umsetzen. Ich schrie: „Grad ist schlecht!“ Und die Tür ging wieder zu und sie schrie mir durch die Wand zu, was es gab. Die Stimmung war erstmal dahin.

Wir lagen wieder nebeneinander und schauten den Film weiter. Ich kraulte seine Brust, er meinen Arm und nachdem der Film fertig war, setzten wir einen zweiten Versuch an. Hoffentlich ohne Störung. Ich drehte mich auf die Seite, um ihm meinen Arsch zu präsentieren, den er erstmal bewundernd anfassen musste. „Massierst du mich?“ Ich wollte schließlich immer noch eine Massage. „Ich bin aber nicht so gut darin!“ Ach ich dachte, er würde das gerne machen. Naja egal. Ich stellte ihm noch das Kokosöl hin und öffnete meinen BH, um mich dann auf den Bauch zu legen. Er kletterte auf mich drauf und begann mich mit dem Öl einzureiben. Naja, gut beherrschte er das wirklich nicht. Er streichelte ein wenig herum, kraulte mich mehr als dass er massierte, aber das war in Ordnung. Irgendwann spielte er mit meinem Slip herum. Zog ihn zwischen meine Arschbacken, zeichneten den Stoff nach und betrachtete dann immer wieder sein „Werk“. Und dann zog er ihn irgendwann runter, um ihn mir dann meinen Arsch zu massieren.

Und dann zog er sich ebenfalls aus, legte sich auf mich und ich spürte wie er seinen Schwanz an meinen Arsch rieb. „Brauchen wir ein Kondom?“ Was für eine Frage. „Jaa!“ „Wo ist eins?“ Auf meinem Nachttisch, was ich ihm dann öffnen müsste, weil seine Hände zu glitschig waren. Er zog es sich über: „Oh, das ist aber eng!“ und Vorfreude machte sich breit. Seinen Schwanz hatte ich noch gar nicht gesehen, aber das Gummi hatte eigentlich eine normale Größe. Ich lag weiterhin auf dem Bauch, auf meine Frage, ob ich mich umdrehen oder zumindest hinknien soll, kam nur ein „nein, das geht schon. Aber das Kissen kannst du dir noch unter den Bauch legen.“ Okay! Er drang wenig später in mich ein und ohja. Das ging wirklich so. Sogar sehr gut. Es fühlte sich wirklich gut an, er traf so genau die richtigen Stellen für ca. 30Sekunden. Schon nach dem Eindringen murmelte er ein „oh mist scheiße“ Und kurz danach „ich könnte jetzt schon kommen“ und das passierte dann auch. Er fiel beschämt, lachend und niedergeschlagen auf mir zusammen und entschuldigte sich. „Sag mir, dass dir das schon mal mit einem passiert ist!“ „Ja, ist schon mal passiert.“ „Gut“ Ich war zwar enttäuscht, ihm aber nicht böse oder ähnliches, vor allem, weil er sich weiterhin bemühte auch mich zum Kommen zu bringen.

Dafür nutzte er seine Finger und zwar gar nicht mal so schlecht, aber nicht gut genug. „So kann ich wahrscheinlich noch ewig weitermachen, ohne dich zum Kommen zu bringen oder?“ Mit der Nachfrage erst recht. So schnell geht es halt nicht bei mir. Irgendwann habe ich dann nachgeholfen, war ja jetzt auch schon spät. Wir lagen noch eine Weile nebeneinander, ich war müde und er immer noch beschämt, weswegen er sich noch ein paar Mal entschuldigte. Immer noch nicht schlimm, aber dass es kein Wiedersehen geben wird, dachten wir wahrscheinlich beide.

Er machte auf die späte Stunde aufmerksam und dass er nur noch wenige Stunden Schlaf bekommen würde. Daher verabschiedeten wir uns voneinander und er fuhr nach Hause.

10 Gedanken zu “wenn man Entspannung wünscht

  1. „Aber Zeichen geben, könnte ich ja mal und schaute ihn von der Seite etwas länger an. Keine Reaktion. Okay. Mal mein Bein an seins lehnen. Auch nichts. Okay. Dann halt nicht.“ ….so funktioniert das also? Danke, habe gerade was gelernt.

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  2. Ich lag weiterhin auf dem Bauch, auf meine Frage, ob ich mich umdrehen oder zumindest hinknien soll, kam nur ein „nein, das geht schon. Aber das Kissen kannst du dir noch unter den Bauch legen.“ Okay! -> hat sich gerade wie eine Anleitung von ihm aus gelesen. ^^

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