„der sieht ja aus wie der Actionstar!“

Es war Sonntag und da ich am Vortag doch nicht mehr feiern war, bin ich entsprechend früh und fit aufgewacht. Eigentlich stand ein Treffen mit jemandem aus meiner Unistadt an. Wir hatten uns schon Tage zuvor auf ein Bier getroffen. Da war ich allerdings am kränkeln und er musste am nächsten Tag früh raus, weswegen nichts lief. Und weil er ca. eine gefühlte Ewigkeit von seiner letzten Freundin erzählte, was mich ja alles nicht interessiert hat. Aktuell war er auch noch in einer Beziehung, aber da lief es auch nicht mehr gut, weswegen er sich bereits nach etwas Abwechslung umschaute. Eigentlich habe ich ja kein Problem damit, aber er brachte es so unsympathisch rüber, dass mich das alles nur noch abturnte und ein weiteres Treffen ausschlug.

Also lag ich im Bett und überlegte, was ich so anstellen könnte. Aus lauter Langeweile schrieb ich fast Mr DJ an, aber ich glaube das lasse ich lieber sein. Wie wäre es mit Mr Umwerfend vom Fluss? Lust ja, aber leider hatte er keine Zeit. Ich besuchte also den Chat des Erotikportals und schon wurde ich von unzähligen Typen angeschrieben. Einer davon wohnte 150km von mir entfernt und schlug mir vor, dass man sich ja an einem See in seiner Stadt treffen könnte. Haha ha ha ha ha ha hahhahaa…ich lachte ihn aus und meinte nur, dass er doch in meine Stadt kommen kann, wenn er mich schon anschreibt. Und dann war er verstummt. Ich habe kein Problem damit mich für eine halbe oder Stunde oder ja, auch mehr, in den Zug zu setzen, um jemanden zu sehen. Aber doch nicht bei einem ersten und dann auch noch relativ spontanem Treffen. Wenn der Kerl scheiße ist, habe ich Stunden verschwendet. Er läuft gemütlich innerhalb von zehn Minuten nach Hause und ich sitze wieder für zwei Stunden im Zug. Als ob. Und dann schrieb ich mit wem anders. „…du könntest rumkommen und dann gammeln wir zusammen.“ „Nö. Du kannst zu mir kommen.“ „Heute wäre ich spontan und mutig genug, um das zu tun.“ So ganz glauben wollte ich das nicht, gab ihm aber mal meine ungefähre Adresse, denn seine Fotos waren mehr als überzeugend. Wenn er vor dem Haus stehen würde, könnte ich ja rausgehen, wenn nicht, dann war ich frisch geduscht und konnte immerhin das Haus verlassen, um mir was zu essen kaufen zu gehen.

Er schrieb, dass er jetzt losgefahren war und ich sprang schnell unter die Dusche und suchte mir was zum anziehen raus. Zum Glück hatte er Verspätung, denn sonst hätte ich mein Zimmer nicht mehr aufräumen können. Ich hatte noch nasse Haare und noch keine Strumpfhose an, da erschien auf meinem Handy die „bin da“-Nachricht. Mal aus dem Fenster schauen. Nichts zu sehen. Hmmm… „wo stehst du?“ „Vor deiner Haustür“ Ja, kein Wunder, dass ich den nicht sehen konnte. Ich suchte nach einer Strumpfhose, föhnte meine Haare noch trocken und schnappte mir meine Tasche. Ich lief zur Tür und konnte niemanden durch die Glasscheiben sehen. Hmm…ich öffnete sie und wieder nichts. Mal nach links und rechts schauen. OMG da stand der Actionstar! Ich lief auf ihn zu. Mein Hirn arbeitete auf Hochtouren. Hatte ich aus Versehen ein Treffen mit dem Actionstar ausgemacht? Hatte er einen anderen Namen? Hä? Aber wir hatten doch eben bei WhatsApp geschrieben. Das war eine andere Nummer. Ich kam näher und die Ähnlichkeit war echt erschreckend: 1,90m groß, breite Schultern, starke Arme, blaue Augen, abrasierte Haare, hübsches Gesicht. Nur, dass das Exemplar vor mir zehn Jahre jünger war als das Original. Und sogar noch besser aussah. Er trug sogar fast das gleiche wie er. Ein enges Longsleeve mit einer blauen Kapuzenjacke darüber, die mir der Actionstar letztes Mal noch überließ, weil es geregnet hatte. Der junge Actionstar bot sie mir ebenfalls an, als ich gefragt hatte, ob ich eine Jacke benötigte. Tja und ich trug das gleiche Kleid, was ich beim Date mit dem Actionstar anhatte. Und es war auch ein Sonntag. Alles sehr gruselig. Und dann begrüßte er mich mit einem Küsschen links und rechts. Wie der Actionstar. Aaah! Aber seine Stimme war ganz anders. Ebenfalls sympathisch, aber nicht ganz so tief und irgendwie … jünger.

Weil ich niemanden direkt in meine Wohnung lasse, machten wir aus, dass wir zunächst spazieren gehen. Bei Sympathie würde ich ihn dann zu mir lassen. Wenn nicht, dann würde er wieder nach Hause fahren. Wir liefen zum Fluss, machten Smalltalk und plauderten über dies und das. Weil das sein erstes Treffen über die Seite war, fiel das als Thema schon mal weg. Mist.

Da er sich in meiner Stadt nicht auskannte, bestimmte ich die Route und hielt sie möglichst klein, weil sich einerseits bereits Regen ankündigte und weil ich andererseits keine Lust hatte, mir ewig viele Fragen aus den Fingern zu saugen. Das Gespräch verlief zwar ganz flüssig, so richtig erkennen, ob er Interesse an mir hatte, konnte ich aber nicht. Irgendwann liefen wir wieder durch die Straße, in der sein Auto parkte. Er zeigte darauf und meinte „guck, wie schief ich geparkt habe!“ Und weiter nichts. Kein „ich denke, ich fahre jetzt mal nach Hause“ und auch kein „soll ich das Auto weiterhin hier stehen lassen, wenn wir jetzt zu dir gehen?“ Hmm…jetzt lag es wohl an mir. Also fragte ich, was denn nun der Plan sei. „Du bestimmst den Plan.“ „Der Plan war doch spazieren zu gehen und dann zu gucken, wie der weitere Plan aussieht.“ „Mir ist das egal. Ich kann nach Hause fahren oder wir können zu dir gehen. Das liegt bei dir.“ Nach Hause fahren lassen, wollte ich ihn nicht. Dafür war der viel zu heiß. Also beschloss ich, dass wir den Weg fortsetzen und zu mir gehen. Schon als wir im Hausflur standen, hörte ich, dass meine Mitbewohner in der Küche saßen. Mist, das wollte ich eigentlich vermeiden. „Meine Mitbewohner sitzen in der Küche. Bist du bereit?“ „Ja“ Ich schloss auf und er stand schüchtern 3m hinter mir. Lässig betrat er dann aber die WG, begrüßte die Runde und lief mir dann in mein Zimmer hinterher.

Ich hatte ihn vorgewarnt, dass wir in meinem Bett weitergammeln müssten, daher war er nicht verwundert, dass es kein Sofa gab. Wir zogen Schuhe und Jacken aus und ich legte mich auf mein Bett. Er folgte wenige Momente später. Und weil man meine Mitbewohner in der Küche reden hörte und das nervig war, schaltete ich durch das TV-Programm. Ich entschied mich dafür irgendeinen Film laufen zu lassen, legte mich wieder neben ihn und gerade als ich überlegte, wie lange wir hier wohl so alibimäßig nebeneinander liegen müssten, drehte er sich zur Seite und küsste mich. Geht doch. Nur war er leider einer von den Zünglern. Seine Lippen kamen so gut wie gar nicht zum Einsatz. Nur seine Zunge. Selbst als ich meine Lippen einsetzte, änderte sich da wenig. Ich drehte mich zur Seite. Weil Arme anfassen und so. Und die sahen wirklich unfassbar stark aus. Durch den Stoff fühlte sich das schon mal gut an. Er zog mir derweil das Kleid hoch und betatschte meinen Hintern. Wobei…betatschen ist zu harmlos. Er griff eher ordentlich zu. Der doofe Film im TV nervte mich, also machte ich den Fernseher aus und schaltete das Radio ein. Etwas Hintergrundmusik musste halt sein, ansonsten war das Gelaber der anderen zu laut. Ich beugte mich dafür über ihn und blieb in der Position auf meinem Bauch liegen. Er schob seine Hand von hinten in meine Strumpfhose unter meinen Slip und fing an mich zu fingern. Ziemlich tief, ziemlich hart, ziemlich gut.

Ich drehte mich wieder auf ihn, wir züngelten weiter bis er irgendwann an meiner Strumpfhose zerrte, die ich mir dann irgendwann auszog und mein Kleid direkt auch. „Soll ich mich auch ausziehen?“ „Ja“ Schon wieder jemand, der fragt. Er zog sich seine Hose und Socken aus und kurz danach folgte sein Oberteil. Heilige scheiße! Auf seinem perfekt definierten Oberkörper kamen zahlreiche Tattoos zum Vorschein. Aber die Schönen. Die gut Gestochenen. Er legte sich wieder neben mich, zerrte an meinem Unterkleid, öffnete mit einer Hand meinen BH-Verschluss, weswegen ich beides kurzerhand ebenfalls auszog. Er führte seine Hand wieder unter meinen Slip und fingerte weiter. Weil ich einen recht zarten Spitzenslip trug, zog ich den aus Sicherheitsgründen ebenfalls ganz schnell aus. Nicht, dass er den noch zerstörte oder so. Jetzt wollte ich aber auch mal unter seinen Slip schauen und fühlte erstmal, ob sich da schon was regte. Ja, der war hart. Ich schob meine Hand darunter und fühlte weiter. Ein wenig nass war er ebenfalls. Ich zerrte an seiner engen Boxershorts, die er sich dann selbst ganz schnell auszog. Zur Abwechslung war der mal nicht ganz so riesig, aber schon etwas größer. Während ich weiterhin seinen Schwanz bearbeitete, fingerte er mich. Ich drehte mich zur Seite, legte ein Bein auf seine Beine ab, während mein Kopf auf seinem perfekten Arm lag. Er stand sehr auf squirten und tat alles dafür, dass das gleich bei mir passierte, aber der Weg dahin ist unangenehm und ich mag es gar nicht, weswegen ich für Ablenkung sorgen musste. Also entzog ich mich seinem Griff, richtete mich auf und begann seinen Schwanz mit dem Mund zu bearbeiten, während er an meinen Brüsten spielte. Alles andere war zu weit weg. Aber das war auch so geplant. Ich brauchte eine Pause.

Er genoss es ein paar Minuten lang, bis er mich an meinen Beinen wieder zu sich zog, um mich wieder zu fingern. Ich hockte weiterhin über ihn und in der Position klappte das besonders gut. Ich machte noch eine Weile mit meinem Mund weiter, bis ich mich nicht mehr konzentrieren konnte und meinen Kopf auf seinen Beinen ablegte, um es einfach nur zu genießen. Und dann bearbeitete er meinen Kitzler. Etwas zu doll, etwas zu heftig. Ich beugte mich nach hinten und er fingerte weiter. Irgendwann konnte ich nicht mehr, befreite mich erneut aus seinem Griff und legte mich wieder neben ihn. „Was ist los?“ „Pause“ Wir knutschten ein wenig, er bearbeitete seinen Schwanz selbst bis ich mich wieder zur Seite drehte und ihm signalisierte, dass er weitermachen konnte. „Soll ich ihn dir reinstecken?“, flüsterte er mir irgendwann zu. „Ja“ „Mit oder ohne?“ Überflüssige Frage. „Mit“ „Hast du was da?“ Überflüssige Frage. „Ja“ Ich war weiterhin unter ihm begraben, konnte mich nicht bewegen. „Mit?“ „Jaa…aber dann musst du mich kurz loslassen“ und machte ihn auf meinen Nachttisch aufmerksam. Gekonnt zog er sich das Gummi über, brachte mich in die richtige Position und drang dann in mich ein, während er gleichzeitig meinen Kitzler bearbeitete. Immer noch zu doll, weswegen ich seine Hand wegzog und ihn weiter zu mir runter zog. Schließlich wollte ich mich an seinem perfekten Rücken festklammern und seine Arme umfassen. Mir entfuhr ein „MEIN GOTT!“, während ich seine Arme drückte. Die waren ja mehr als traumhaft. Ich zog ihn weiter zu mir runter, er vergrub sein Gesicht in meinen Haaren, stieß tief und fest zu, während ich ihm leise in sein Ohr stöhnte. „Ich will dich von hinten nehmen“, kam von ihm, weswegen ich mich umdrehte, vor ihm kniete und mein Gesicht auf mein Bett ablegte. Er drang erneut in mich ein, fixierte meine Hüfte und stieß tief und fest zu, während er mit seinen Fingern anal eindrang. Ich riss mich zusammen, um nicht zu laut zu sein und passte mich seinem Rhythmus an. „So komm ich gleich“ meinte er nur, verstärkte seinen Griff und krallte sich an meinem Arsch fest. Er riss sich ebenfalls zusammen, um nicht zu laut zu sein und kam irgendwann stöhnend. Erschöpft fielen wir beide auf mein Bett nieder. Er zog sich das Kondom ab, wickelte es in ein Taschentuch und meinte nur „hier, schenk ich dir!“ Ach wie freundlich.

Ich legte mich auf mein Bett, er legte sich wieder neben mich und begann zu plaudern. Ach, das war mir ja inzwischen bekannt, dass Männer danach besonders gesprächig sind. Irgendwann wurde es mir zu kalt, weswegen er mir meine Klamotten zusammensuchte und auf mir verteilte. So nett. Wir plauderten weiter und irgendwann meldete sich der Hunger bei mir. Wir zogen uns an, ich richtete meine Haare und machte mich auf einen erneuten Auftritt vor den Mitbewohnern bereit. Wieso saßen die denn immer noch in der Küche? Achja…meine direkte Nebenanmitbewohnerin wartete bestimmt darauf, dass wir fertig waren, bevor sie wieder ihr Zimmer betreten konnte. Aber so lange ich mit ihm die WG verließ und erst sehr viel später wiederkam, könnte ich den neugierigen Fragen bestimmt entgehen. Draußen verabschiedeten wir uns erneut mit einem Küsschen links und rechts, er lief zum Auto, während ich mich auf die Suche nach etwas Essbaren begab.

4 Gedanken zu “„der sieht ja aus wie der Actionstar!“

  1. Immer die selbe Frage ob mit oder ohne Gummi. Die brauchen wohl alle nen Vortrag über Verhütungsmittel und warum die so wichtig sind.
    Und das geplauder danach finde ich ja immer richtig lustig und erstaunend wieviel die zu erzählen haben :D

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