Gefällt dir das?

Ich war noch bei meinen Eltern als mich eine Nachricht erreichte. „Hey, wie sieht es mit einer Wiederholung aus?“ Ich hatte ihn kurz vor Weihnachten getroffen. Wir wollten spazieren gehen und dann gucken, was passiert. Er hatte den Treffpunkt ins Navi eingegeben und ist dann in der falschen Stadt gelandet, weswegen ich eine halbe Stunde im Regen auf ihn warten musste. Ich wollte gerade nach Hause aufbrechen, als er dann vor mir stand: Keanu Reeves. Ja, so sah er aus. Anfang 30, schwarze Haare und braune Augen, 1,85m groß und mit einem schuldigen Gesichtsausdruck. „Es tut mir so Leid, aber das Navi hat mich da irgendwie hingeführt“, sagte er mit seiner wahnsinnig ruhigen und sympathischen Stimme. Wir liefen durch die Gegend bis wir irgendwann vor meiner Haustür landeten. Ich wollte ihn nicht mit in die WG nehmen, weil meine Mitbewohner gerade kochten als ich das Haus verließ und sicherlich weiterhin in der Küche saßen. Und dort mussten wir nun mal durch. „Wie wäre es mit dem Keller?“ Hm? Schon wieder? Ich überlegte hin und her. Es war noch nicht annähernd so spät wie bei dem ersten Mal. „Überlegst du noch?“ Und dann beugte er sich zu mir runter, um mich zu küssen. Hui. Das konnte er gut. „Nein, lass uns gehen.“

Es folgte eine 1:1 Wiederholung wie beim ersten Mal im Keller, nur dass es dieses Mal jemand anderes war. Das konnte man auf jeden Fall wiederholen. Jedoch an einem anderen Ort. Wir verabschiedeten uns vor der Tür, wünschten uns frohe Weihnachten und er wollte, dass ich mich melde, sobald ich wieder da war.

 

Wieder da war ich nach Erhalt der Nachricht noch nicht, also vertröstete ich ihn auf eine Woche später. Als ich im Zug nach Hause saß, schrieb er wieder. Aber ich war für die nächsten Tage eh verhindert und wollte mich melden. Gerade als ich mir was Gemütliches für den TV-Abend mit Dschungeleinzug und meiner Mitbewohnerin anziehen wollte, schrieb er wieder. Wir vertagten es und ich verriet ihm noch mal meine Adresse. Er wollte dann direkt bei mir vorbei kommen.

Wieder verspätete er sich um eine halbe Stunde, aber da ich dieses Mal im Trockenen und Warmen saß, war mir das eigentlich egal. Ich öffnete ihm die Tür und war erstaunt, wie gut er doch aussah. Ich führte ihn in mein Zimmer. Und da stand er nun vor mir und legte seine Jacke irgendwohin. Dann kam er auf mich zu, legte seine Arme auf meine Schultern und meinte: „Wie geht es dir?“ Nach meinem „guuut“ zog er mich zu sich und küsste mich. Er hatte sich gewünscht, dass ich mir was Scharfes anzog und so hatte ich unter meinem Kleid mein neues Strapstop mit den dazugehörigen Strümpfen an. Langsam wanderte er an meinem Körper hinunter bis sie sich irgendwann auf meinem Arsch befanden und dann weiter wanderten. Der Stoff meines Kleides war nicht besonders dick, er konnte durch ihn also die gespannten Strapse fühlen, was ihm einen erregten Seufzer entfahren ließ.

 

Er griff unter mein Kleid, ertastete den Stoff der Strümpfe, fuhr über die Strapse und fasste endlich zwischen meine Beine. Auf einen Slip verzichtete ich, weil der sich nicht ausziehen lässt, ohne die Strapse wieder zu öffnen. Und ohne die rutschen nun mal die Strümpfe und die wieder zu befestigen dauert Jahre. Also war das die beste Lösung. Ich hielt mich an seinen starken Armen fest, während er mich fingerte. Er zog mir mein Kleid aus und auch ich zerrte am Gürtel/Knopf/Reißverschluss. Schon wieder viel zu kompliziert für mich, weswegen er das einfach selbst übernahm und sich komplett auszog. Hach, so schöne Arme. Erstmal betatschen. Ich zog ihn langsam zu meinem Bett und setzte mich drauf. Er folgte und legte sich neben mich, ohne dabei seine Hand aus meinem Schritt zu nehmen. Ich schnappte mir derweil seinen Schwanz, der schon völlig nass war und fuhr mit meiner Hand darüber. Er fingerte mich weiter. Drang mit nur einem Finger ein, schaute mich an und fragte dann: „Gefällt dir das?“ Uärgs. Eine abturnendere Frage kann es wohl nicht geben. Entweder ich stöhne wohlig oder sag „hee das bringt es nicht!“ Aber man fragt nicht. Gerade war das gut, also bejahte ich mal. Das war ja sicherlich erst der Anfang. Ich hatte gerade erst angefangen zu blasen (sehr dicker Schwanz, daher sehr anstrengend), da sagte er schon „also wenn du willst, dass ich dich ficke, dann sag Bescheid!“ Hmm…mir war das in der Position eh zu anstrengend, weswegen ich mal „jetzt!“ sagte. Er stand auf, um mit einem Gummi wieder zu kommen und ich legte mich in Position.

 

Sein Schwanz war hart, dafür hatte ich gesorgt, aber trotzdem hielt er ihn fest, während er in mich eindrang. Immer nur mit der Spitze. Laut stöhnend. Und schon wieder „gefällt dir das?“ fragend. Nein. Denn alles was ich merkte, war die Hand wie sie schmerzhaft gegen mich drückte. Also blieb mein Stöhnen aus und ich starrte ihn wartend an. Zum Glück ist er wahnsinnig schlau und verstand sofort. Gut, denn ich wollte ihm eigentlich kein „nein, das ist voll scheiße“ gegen den Kopf knallen. Das war zu gemein. Er ließ also los, machte weiter und dann wurde es besser. Das „gefällt dir das?“ blieb zum Glück auch weg. Stattdessen die Aufforderung mich umzudrehen. Sehr gern. Er drang erneut ein und fing wieder an laut zu stöhnen. Das war wohl etwas zu schnell. Schon damals im Keller rief er direkt nach dem Eindringen „oh Gott, du bist zu geil. Das halt ich nicht lang aus“ und war sehr vorsichtig. Aber vorsichtig und langsam wollte ich nicht. Also schob ich ihm mein Becken entgegen bis wir uns auf ein angenehmes Tempo einigten. „Gefällt dir das?“ Aaargh. Dieses Mal blieb ich stumm und stöhnte weiterhin in mein Kissen. Langsam setzte er zum Finale an, wurde härter und schneller, weswegen ich meine Hand zum Kitzler führte. Und dann noch mal zum Mund, um meine Finger nass zu machen und wieder zurück. „Was machst du da?“ Ernsthaft? Bisher habe ich „ja, das gefällt mir, wenn du selbst an dir spielst!“, „machst du es dir gerade selbst? Ist ja geil!“ oder auch „ohja, das sehe ich gerne!“ gehört, aber nie ein „was machst du da?“ Ich musste ein Lachen unterdrücken, erinnerte mich an den Film „Two Night Stand“, wo die beiden Hauptfiguren darüber sprachen, was sie am Sex miteinander gestört hatte. Er meinte: „Und als du dann angefangen hast, an dir selbst zu spielen. Das war gar nicht gut“, woraufhin sie nur „wenn Frauen anfangen, an sich selbst zu spielen, dann ist das was Gutes!“ erwiderte. Also gab ich auch nur ein lachendes „was wohl?!“ zurück.

 

Ich konnte kaum richtig loslegen, da sagte er „du, ich kann nicht mehr“ Hmm? „Und das bedeutet?“ „Das bedeutet, dass ich gleich komme!“ und ehe ich protestieren konnte, dass ich aber noch gar nicht so weit bin, war er auch schon fertig. Ich war so perplex, dass ich mich einfach hinlegte. Und meine Beine schloss. Er machte nicht den Eindruck, dass da noch was kommen würde. Außerdem waren seine Hände vom sauber machen eh voll mit Sperma. Die wollte ich nun nicht in mir haben. Er beugte sich vor, gab mir einen Kuss und legte sich auch hin. Und stand auf, um sich Luft zuzuwedeln. „Da vorne steht Wasser, falls du willst.“ „Nee, mir ist nur warm.“ „Du kannst das Fenster aufmachen!“ „Dann hol ich mir den Tod“ Als Mediziner sollte er das wissen. Also widersprach ich mal nicht. Außerdem hatte ich eh keine Lust mehr auf ihn. Nachdem er auch das Handtuch ablehnte, legte er sich wieder auf mein Bett und fragte mich über den Dschungeleinzug aus. Hmm…wie konnte ich ihn jetzt loswerden?

„Hat es geregnet, als du eben hergekommen bist?“ „Ein wenig“ „Ist es sehr kalt?“ „Ja. Wieso?“ „Weil ich gleich noch raus muss.“ „Raus? Du meinst noch weggehen? Feiern?“ „Heute abend, ja. Aber davor muss ich noch einkaufen.“ „Dann werde ich mich jetzt wohl mal anziehen und verschwinden, damit du das alles vorher noch schaffst.“ Ha! Das hat doch super funktioniert. Da es gerade trocken war, überlegte ich mir, dass ich mit ihm rausgehe, um direkt einkaufen gehen zu können. Andernfalls würde ich das Bett wahrscheinlich nicht noch einmal verlassen und dürfte am nächsten Tag auf Frühstück verzichten.

Er war schon fertig als ich mir noch passende Klamotten raussuchte und starrte interessiert alle möglichen Fotos in meinem Zimmer an. Vor der Haustür verabschiedete er sich noch mit einer Umarmung und blubberte was bis zum nächsten Mal. Nein. Ich denke nicht.

Nachspiel: Ich hatte seine Nummer recht schnell gelöscht. Bei WhatsApp habe ich es so eingestellt, dass man mein Profilbild dann nicht mehr sehen kann. Verstand er wohl und meldete sich nicht mehr. Bis dann 3 Monate später nachts um 1 Uhr ein „hi :)“ kam. Hmm … fremde Nummer, Bild von einem Dino und einen Chatverlauf gab es auch nicht. Wer war das? Ich schrieb „hi“ zurück. „Wie geht’s dir?“ „Gut und dir? Wer bist du?“ „Wir sollten uns mal wieder treffen :)“ „Mal wieder?“ „Ja, haben uns doch schon mal getroffen“ „Ich weiß nicht, wer du bist“ „xy aus deiner ehemaligen Arbeitsstadt“ Ich überlegte. Das ist ein Name, der wahnsinnig häufig vorkommt, aber in der Schreibweise konnte das nur Mr ist-das-gut-so sein. Ich scrollte durch meine WhatsApp-Chats. Seinen Verlauf hatte ich noch. Das war aber eine andere Nummer. „Hast du eine neue Handynummer?“ „Ja :)“ Wohl doch nicht so schlau. Woher soll ich wissen, das du das bist, du Idiot? Vor allem mit einem Dino als Profilbild. Daher musste ich noch mal nachhaken. „Hast du ein Bild von dir?“ „Wir haben im Keller gefickt“ „Ah, dann weiß ich Bescheid“ „;) Lust nochmal? Biste eigentlich noch unterwegs?“ War wohl selber noch aus und fand wohl keine im Club. „Nee“ „Was ne?“ „Nee, keine Lust und nee bin nicht unterwegs“ „Oh. Warum? Zu schlecht?“ „Ja“ Und dann bin ich eingeschlafen und hatte schon fast ein schlechtes Gewissen bis ich am nächsten Morgen seine Nachricht las, die mich in der Zwischenzeit erreicht hatte: „Naja. Schade. Für 2. Wahl als Ausweichlösung warst du ganz ok. Machs gut“ Hach, wie putzig manche reagieren, wenn sie abgelehnt werden. Das wollte ich nicht so stehen lassen, also schickte ich ihm ein abschließendes „Haha, dafür hast du nicht mal gereicht“ hinterher, worauf er mit „Das kannst du ja mit deinem Psychotherapeuten besprechen…“ reagierte. Tjoah. Alles richtig gemacht.

 

22 Gedanken zu “Gefällt dir das?

  1. Also das „Strapse-Slip-Problem“ ließe sich lösen, indem Du den Slip über die Strapse anziehst… Aber ‚ohne‘ hat natürlich auch seinen Reiz. :-)

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  2. Um Gottes willen! Nicht ausziehen! Das beste an Strapsen überhaupt ist, dass Frau sie trägt. ;-)

    Aber beim Gehen, und erst recht nicht beim Sitzen, spannt doch nichts? Allenfalls über’n Po. Aber vorne? Oder trägst DU sie so kurz, dass Du auch vorne Spannung beim Gehen spürst?

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  3. So wie ich das bisher gesehen habe, halten vor allem die hinteren Halter die Strümpfe ganz oben und die vorderen zwar auch oben, aber eben nicht so richtig auf Spannung.
    Naja, du weißt es vermutich besser als ich. ;-)

    Ja, beim Sitzen und bei Doggy. OMG! ;-)

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