im Wald mit Glitzergummistiefeln

Mit Nr. 3 wurde das also nichts. Nr. 2 wollte das Treffen nur verschieben, dass er sich von alleine melden würde, hätte ich aber trotzdem nicht gedacht. Passierte dann aber doch an einem Morgen, an dem ich mir gerade überlegte, was ich denn den Tag über so machen könnte. Wir verabredeten uns für den Nachmittag. Er wollte es gerne mal Outdoor machen. Im Wald. Klang aufregend. Da war ich dabei.

Ich fuhr mit dem Zug bis zum Treffpunkt, wo er dann mit dem Auto auf mich wartete. Zurück wollte er mich dann fahren. Da ich noch nie an dem Bahnhof war, verlief ich mich erstmal und landete auf dem falschen Parkplatz und lief direkt in eine Gruppe komischer Typen, die vor einem Auto standen, dass auch auf die Beschreibung von seinem passen konnte. Wieder der Gedanke, ob mich da nur jemand verarschen wollte (dass ich entführt und ermordet werden könnte, kommt mir da nie in den Sinn). Aber ich war einfach nur falsch und wurde dann zum richtigen Parkplatz gelotst. Da ich auch keine Ahnung von Autos hatte und er auch nicht irgendwie draußen stand, dauerte es noch eine Weile bis wir uns gefunden hatten. „Wie erkenn ich dich?“ „Glitzergummistiefel und Regenschirm“ Zum Glück hatte ich nur den Gepunkteten dabei, nicht den rosanen mit Rüschen. Und dann hat er mich gefunden und direkt ein wenig umgehauen. Der sah definitiv besser aus als auf dem Foto und hatte die blauesten Augen, die ich je gesehen habe.

Wir redeten über die Uni, darüber, dass wir uns wegen unseren Heimatfußballvereinen eigentlich hassen müssten und ob wir sowas schon mal gemacht hätten. Er nicht. Dann erreichten wir den Wald und zum Glück hatte ich Gummistiefel an, denn es war nass und matschig. Der Regen war aber zumindest weg. Lange suchten wir nach einer geeigneten Stelle, ein paar Leute waren nämlich doch unterwegs also musste was fernab der Wege gefunden werden. Wir erreichten dann eine…twilightmäßige Lichtung. Während ich da stand und mich fragte, was ich da bloß wieder machte, lief er aufgeregt wie ein kleiner Junge noch mal zu jeder Seite und kontrollierte, ob man auch wirklich nichts sehen könnte. Schon irgendwie putzig. Er hatte Decken dabei, die er dann auf dem Boden ausbreitete, ich legte meine Tasche zur Seite und schnell fingen wir an uns zu küssen. Das konnte er gut und schnell hatte ich Lust auf mehr. Wir zogen uns aus, ich legte mich auf die Decke und er fing an mich zu lecken. Das konnte er sogar sehr gut und schnell hatte ich seine Finger in mir. „Hast du das Gel dabei?“ Ja, hatte ich. Schließlich hatten wir besprochen, dass wir es beide gerne anal mögen. Ich ging auf alle Viere, spürte das kalte Gel und dann war er auch hier schnell mit den Fingern drin. „Wo willst du ihn zuerst reinhaben?“ „Jetzt bist du schon da hinten, jetzt kannste ihn auch da reinstecken“ „Sehr gut“ Nein. Es war sehr gut für ungefähr 10 Sekunden. Dann hörte ich ein lautes „Oh Gott“, ein noch lauteres Stöhnen und wenig später spürte ich seine Haare auf meinem Rücken (sehr schöne Haare btw). Aber ERNSTHAFT?! Der eine bekommt ihn nicht hoch, der andere ist nach 5 Stößen fertig? „Zu lange anale Abstinenz“ Ja super…und dann wurde ihm schwindelig, es folgten 1000 Entschuldigungen, betretenes Schweigen und dann war mir nach dem Anblick des kleinen (wenn auch immer noch heißen) Häufchen Elend auch die Lust vergangen.

Wir liefen den langen Weg wieder zurück zum Auto und dieses Mal hielt er mir auch höflich alle Zweige aus dem Weg (auf dem Hinweg war er wohl zu aufgeregt und lief recht schnell vor mir her) und fuhr mich anschließend nach Hause. Im Auto wurde wieder über belanglosen Kram gesprochen, er erwähnte nichts von dem, was im Wald passiert war und ich auch nicht. Er gab mir zum Abschied die Hand (?) und wünschte mir einen guten Start ins Semester. War ihm dann wohl doch zu unangenehm, sich jemals noch mal zu melden.

9 Gedanken zu “im Wald mit Glitzergummistiefeln

  1. Nun, so Outdoor fände ich auch mal aufregend.
    Und manchmal sollte Mann sich etwas zurück halten oder etwas Fantasie haben. Oder was meinst du ?

    Ich meine, es sollte ja keine Frage der Dauer sein. Sondern der Lust und Leidenschaft !!!

    Schöne Grüße

    Gefällt mir

  2. Haha :D . Hat irgendwie was von Twin Peaks… Ich bestaune ja die ganze Zeit, dass du Analsex magst. Und außerdem: wer seinen Penis in deinem Po hatte, der kann auch ne nettere Verabschiedung wählen. Tztztztz :D .

    Gefällt mir

  3. Na ja… er hätte dir ja nicht unbedingt seine Zunge in den Rachen zum Abschied stecken müssen… aber die Hand zum Abschied geben??? WTF? WAS ZUM GEIER IST DAS DENN? XD Mache ich demnächst auch mal. Mal gucken wie dumm der Gegenüber aus der Wäsche guckt. XD Danke für diese Inspiration. ;)

    Gefällt mir

    1. Ja, also ein Küsschen auf die Wange wäre angebracht gewesen, denke ich. So mache ich das zumindest. Oder zur Not auch gar nix, bevor man mir die Hand ausstreckt. Man, das hab ich schon wieder total vergessen, bis du hier eben kommentiert hast.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s